Krefeld ehrt Spitzensportler Sportelite im Rampenlicht

Krefeld · Krefeld ehrt in einer feierlichen Veranstaltung seine Spitzensportler. Vereine reichen Vorschläge ein, eine Jury entscheidet. Zur Verleihung der Pokale werden 300 Gäste aus der Stadtgesellschaft eingeladen.

Freuen sich auf die feierliche Ehrung der Sportelite: Jochen Adrian (3.v.r.), Jens Sattler (2.v.l.) und Cordula Meisgen (3.v.l.) vom Stadtsportbund, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Stefan Grunwald (2.v.r.) sowie Michaela Rausch (r.) und Dirk Schumacher (4.v.r.) von der Sparkasse und Moderatorin Anouk van der Vliet, Chefredakteurin der Welle Niederrhein. Foto: Müller

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„Wir möchten unsere Spitzensportler ehren“, kündigt Jochen Adrian an, „denn sie repräsentieren auch die Stadt Krefeld.“ Schließlich falle auch immer ein Schlaglicht auf die Heimatstadt, wenn bei deutschen oder internationalen Meisterschaften ein Krefelder ins Rampenlicht rücke, unterstreicht der Vorsitzende des Stadtsportbundes.

Da stimmt ihm Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, nur zu und ergänzt: „Sport funktioniert nicht ohne Vorbilder“. Auch für die Breitensportler bildeten die Spitzenathleten einen Motivationsschub.

Zum Glück ist Krefeld eine ausgesprochene Sportstadt. „In vielen Sportarten sind wir Spitze“, freut sich Jens Sattler, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, über die große Anzahl erfolgreicher Leistungsträger.

Diese Erfolge wollen Stadtsportbund und Sparkasse als Hauptsponsor mit einer feierlichen Galaveranstaltung ins Bewusstsein rücken. Unter dem Titel „Sportstars 2026“ laden sie am 21. November 300 ausgesuchte Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einer großen Sportlerehrung in die Sparkasse am Ostwall ein.

Präsentiert werden dort die Sportlerin und der Sportler des Jahres, die weiblichen und männlichen Teams des Jahres sowie hervorragende Nachwuchstalente. Überdies gibt es einen Sonderpreis für besondere Verdienste um den Sport.

Ausgewählt werden die zu Ehrenden von einer Jury. Diese besteht aus Vertretern des Stadtsportbundes, der Sponsoren, der Medien, der Politik sowie Fachleuten aus dem Krefelder Sportbereich. Sie stimmen in geheimer Wahl über Vorschläge ab.

Die Vereine sind dazu aufgerufen, entsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Dabei kommen Sportler in Frage, die in den Jahren 2025 und 2026 einen der ersten drei Plätze bei Deutschen Meisterschaften belegt haben, einen der ersten 10 Plätze bei Europameisterschaften oder an Weltmeisterschaften bzw. Olympischen Spielen teilgenommen haben.

Nach Einschätzung von Jochen Adrian werden eine Vielzahl von heimischen Leistungssportlern diese Kriterien erfüllen: „Wir haben in Krefeld eine unglaubliche Breite in der Spitze“. Schließlich kommen nicht nur die populären Sportarten zum Zuge. Auch in Sportarten, die weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehen, erzielen Leistungsträger aus Krefeld großartige Erfolge. Die Jury dürfte es also schwer haben.

Wie ihre Urteile ausfallen, erfährt die Öffentlichkeit erst in der Veranstaltung am 21. November selbst. Moderiert wird diese von Eishockeylegende Christian Ehrhoff und Anouk van der Vliet, Chefredakteurin der Welle Niederrhein.

Bis dahin steigt nun die Spannung, welchen Sportlern die große Ehre ihrer Heimatstadt zuteil wird.