AKH Viersen Viersener Kardiologie Symposium

Viersen · Zum zehnten Mal lädt Prof. Dr. Nicolas von Beckerath, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, zusammen mit den Kollegen der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Viersen zum Viersener Kardiologie Symposium ins AKH Viersen ein. Das Symposium findet am Samstag, 19. September, von 9 bis 13 Uhr im Bistro La Vie des AKH Viersen statt und richtet sich an Fachpublikum und niedergelassene Ärzte.

Prof. Nicolas von Beckerath, Chefarzt der Kardiologie, hat wieder namhafte Experten zum Kardiologie Symposium, das alles zwei Jahre stattfindet, eingeladen.

Foto: AKH Viersen

„Die Herzkreislaufmedizin entwickelt sich kontinuierlich weiter, und mit diesem Symposium wollen wir die neuesten Therapieverfahren und invasiven Methoden vorstellen“, sagt Prof. von Beckerath. Der Chefarzt, der auch die wissenschaftliche Leitung innehat, konnte für diese Fachtagung hochrangige, regional und überregional bekannte Experten als Referenten gewinnen.

Das kompakte Programm beinhaltet neun Vorträge in zwei Sitzungen: Die erste Sitzung ist der Behandlung der koronaren Herzerkrankung und der arteriellen Verschlusskrankheit gewidmet. Neue Methoden zur Behandlung von verkalkten Stenosen setzen sich mehr und mehr durch. Dr. Thomas Schmitz vom Elisabeth-Krankenhaus Essen diskutiert in seinem Vortrag die Frage, welches Verfahren bei verkalkten Koronarstenosen wann angewendet wird: Rotablation, intravaskuläre Lithotripsie oder beides. Javed Arjumand vom Bethesda-Krankenhaus Wuppertal stellt die konservative, operative und interventionelle Behandlung einer Carotisstenose vor. Die Lipidsenkertherapie bleibt essentiell in der Primär- und Sekundärprophylaxe.

Während der zweiten Sitzung hören die Teilnehmenden Vorträge zum einen zu neuen Schrittmachersystemen, die eine weitgehend physiologische Stimulation des linken Ventrikels ermöglichen und zum anderen zum interventionellen Verschluss des linken Vorhofohres (LAA), der es nach Blutungskomplikationen ermöglicht, die orale Antikoagulation abzusetzen. Beide Verfahren kommen im AKH mittlerweile regelmäßig zum Einsatz. Rostom Gortamashvili, Oberarzt im AKH, erläutert, welche Patienten für diese OP-Technik infrage kommen. Nach jedem Vortrag sind fünf Minuten Diskussion vorgesehen. Bei der Ärztekammer Nordrhein sind für die Veranstaltung 4 CME Punkte beantragt. Eine umfangreiche Industrieausstellung flankiert das Vortragsprogramm.