Über 28 Stunden Material online Buretheater hofft auf 2022

Meerbusch · Beim Lotumer Buretheater fanden kürzlich Wahlen statt.

Robert Paas, Werner Schmalbach, Angela Pütz, Wolfgang Küsters, Andreas Stephan und Helmut Pinkert (v.l.) auf der Mitgliederversammlung des Lotumer Buretheaters.

Robert Paas, Werner Schmalbach, Angela Pütz, Wolfgang Küsters, Andreas Stephan und Helmut Pinkert (v.l.) auf der Mitgliederversammlung des Lotumer Buretheaters.

Foto: privat

Auf der Mitgliederversammlung des Lotumer Buretheaters wurden kürzlich in ihren Ämtern bestätigt oder neu gewählt: Robert Paas (erster Vorsitzender), Werner Schmalbach (zweiter Vorsitzender), Wolfgang Küsters (Kassierer), Helmut Pinkert (Schriftführer), Angela Pütz und Andreas Stephan (beide Beisitzer).

Die Berichte des Vorsitzenden und des Kassierers fielen aufgrund der abgesagten Spielzeiten 2020 und 2021 kurz aus und endeten jeweils mit einer optimistischen Aussicht auf eine spielbare Saison 2022. Aufgrund der Berichterstattung im Extra-Tipp haben sich mehrere Interessenten gemeldet, von denen Spielleiter Robert Paas, gerne bereits im nächsten Jahr, einige auf der Bühne präsentieren möchte. Wer dies sein wird und ob es sich bei dem Stück um „Pension Schöller“ oder um ein anderes von Peter Pütz umgeschriebenes Stück handelt, wollte er noch nicht sagen.

Zum Jahreswechsel, quasi als Entschädigung für die abermals ausgefallene Theatersaison und als Beitrag zu seinem 40-jährigen Bestehen 2022, hat das Lotumer Buretheater übrigens über 28 Stunden Video- und Audiomaterial auf www.buretheater.de online gestellt. Alle 14 von Karl Schmalbach geschriebenen und vom Buretheater aufgeführten Bühnenstücke sind nun in voller Länge zu sehen. Dazu Tonband- und Radiomitschnitte, auch aus Bühnenauftritten von Karl Schmalbach. Die Qualität der jeweiligen Aufnahmen entspricht dem damaligen Stand der Technik. Vom 1983 aufgeführten Schwank „Forelle Blau“ im Saal Radmacher in Lank über das 1993 in Strümp gespielte „Als ov nix jewess wür“ bis zum 2015 im Forum Wasserturm nochmals vorgetragenen „Dä fiese Möpp“ – Letzteres bereits zwei Jahre nach dem Tod von Karl Schmalbach – all das und noch mehr ist hierzu finden.

Nächstes Jahr, zum 40-jährigen Bestehen des Buretheaters, hoffen alle Akteure wieder auf der Bühne stehen zu dürfen.