Souvenirlöffel sind heute Thema im Museum Kamps Pitter Silberne Erinnerungsstücke

Schiefbahn · Einen besonderen Vortrag über Souvenir-Löffel gibt es am heutigen Sonntag, 12. April, um 15 Uhr mit Dr. Christoph Carlhoff im Museum KampsPitter:

Am heutigen Sonntag gibt es im Museum Kamps Pitter einen interessanten Vortrag über Souvenirlöffel. Foto: Privat

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Wer kennt sie nicht, die kleinen Löffelchen, die an bekannten Orten in Souvenirläden oder an Ständen für wenig Geld angeboten werden. Ob Drachenfels, Neuschwanstein oder Eiffelturm, überall findet man die kleinen Erinnerungsstücke, meist preiswert in versilberter Ausführung und mit kleinem Wappenbildchen verziert.

Es gibt sie schon seit langer Zeit. Mit dem aufkommenden Tourismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm auch die industrielle Fertigung von Souvenirartikeln einen großen Aufschwung. Allerdings waren die damals hergestellten echtsilbernen und oft noch zusätzlich vergoldeten Löffel, auch Andenkenlöffel oder Wappenlöffel genannt, eher nichts für den ganz kleinen Geldbeutel. Die zumeist in der deutschen Schmuckstadt Pforzheim angefertigten Stücke wurden in der Regel mit Emailmalerei versehen, wobei sie unter der Lupe mit feinsten Haarpinseln bemalt wurden.

Heute sind diese über 100 Jahre alten Löffelchen kleine Kostbarkeiten. Sie, wie auch die später erzeugten einfacheren Varianten, erzählen von den Sehenswürdigkeiten unserer Region und von ganz Deutschland. Sie geben aber auch einen kleinen interessanten Blick in oft weit entfernte Gegenden dieser Welt.

Dr. Christoph Carlhoff aus Anrath, bekannt auch als Leiter des Chores der Leddschesweäver in Anrath, hat nicht nur ein Faible für diese kleinen silbernen Erinnerungsstücke, sondern er kennt sich wirklich gut aus über diese manchmal als Wappenlöffel bezeichneten kleinen Kostbarkeiten.
In einem Vortrag wird er heute berichten, was er über diese ‚Andenken‘ Spannendes zu erzählen hat.

Besucher, die selbst solche Löffel gesammelt haben, könne diese gerne mitbringen. Auch für Fragen rund um die Löffel steht Christoph Carlhoff gerne zur Verfügung. Und natürlich kann man auch die Gelegenheit nutzen, sich einmal genauer das Museum KampsPitter anzuschauen.