Konzert Das „Requiem“ von John Rutter

Anrath · Am Sonntag, 6. November, gestaltet der Kirchenchor St. Katharina gemeinsam mit dem Vokalensemble St. Katharina um 17 Uhr ein Chor- und Orchesterkonzert in St. Johannes Anrath.

Das „Requiem“ von John Rutter steht im Mittelpunkt eines Konzertes des Kirchenchor St. Katharina gemeinsam mit dem Vokalensemble St. Katharina. Foto: Privat

Das „Requiem“ von John Rutter steht im Mittelpunkt eines Konzertes des Kirchenchor St. Katharina gemeinsam mit dem Vokalensemble St. Katharina. Foto: Privat

Foto: Privat/privat

Zentrales Werk in dem Konzert ist das „Requiem“ von John Rutter. Im ersten Teil des Konzertes wird das 2016 komponierte Stück „Visions“ von Rutter zu hören sein.

Das „Requiem“ ist möglicherweise John Rutters persönlichstes Werk, denn es entstand nicht als Auftrag, sondern aus der Trauer um seinen 1983 verstorbenen Vater. Inspiration zu seiner Komposition fand Rutter in der Handschrift des fast 100 Jahre zuvor entstandenen Requiems von Gabriel Fauré, mit der er sich im gleichen Jahr beschäftigte. So wie Fauré will Rutter ein tröstendes Werk komponieren, das den Weg aus dem Dunkel ins Licht in Wort und Musik nachzeichnet.

Das Werk für Chor, Sopran-Solo und Orchester ist bei Chorsängern wie bei Zuhörern beliebt. Denn die Tonsprache von Rutter besticht durch originell geprägte Rhythmik, verbunden mit Jazz-Einflüssen und gemäßigt modernen Harmonien.

John Rutter, der gegenwärtig zu den bedeutendsten und populärsten Komponisten der Chor- und Kirchenmusik zählt, erweitert in seinem Requiem die heute gebräuchlichen Elemente der katholischen Totenmesse um Texte aus dem anglikanischen „Book of Common Prayer.

„Visions“ ist ein viersätziges Konzertstück für Solovioline in einer einzigartigen Kombination mit Oberstimmenchor, Harfe und Orgelbegleitung. Inspiriert ist es von der Idee Jerusalems, gleichzeitig eine heilige Stadt und utopisches Ideal für den himmlischen Frieden zu sein. John Rutter wählte hierzu vier Bibeltexte in Englisch und lateinischer Sprache aus, die vier Aspekte dieser „Vision“ beschreiben.