Und sie haben es wieder getan: Nach dem erfolgreichen Song-Video „Denk nach, bevor du handelst“ geht jetzt ein neues Video des Jugendzentrums „Hülse“ an der Schiefbahne Straße in Willich online: „Deine Zigarettenkippe gehört nicht in den Dreck“ Ist der Titel des rund dreiminütigen Zeichentrickvideos. Und wie der Titel schon sagt, geht es darum, dass Zigarettenkippen zu den am häufigsten achtlos weggeworfenen Abfällen weltweit zählen. Und das mit verheerenden Folgen für die Natur und die Tierwelt.
Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat das Jugendzentrum „Hülse“ gemeinsam mit Elita und Benno Grafke, den Gründern des Projekts „Wilder Müll – Lebensgefahr für Tiere“, dieses Zeichentrickvideo produziert. „Viele Kinder und Jugendliche haben hier mitgearbeitet, gezeichnet, Ideen eingebracht und mit ihren Stimmen das Ganze vertont. Alles vom ersten Bild bis zum fertigen Video wurde im Jugendzentrum „Hülse“ umgesetzt, ganz ohne den Einsatz von KI“, ist Andreas Baumert vom Team Hülse zurecht stolz auf seine Hülse-Truppe und das fertige Video: „Jedes Tier, das im Video zu sehen ist, musste mindestens viermal gezeichnet werden, damit wir es zum ,Leben‘ erwecken konnten.“
Im Mittelpunkt steht die klare Botschaft, dass Zigarettenkippen nicht in den Dreck.“ Ein Umweltproblem, das oft unterschätzt wird: Alle in Deutschland achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen würden zusammen 1268 LKW Ladungen füllen – neun Kilometer Hänger an Hänger. Eine Zahl, die alle Beteiligten Kinder und Jugendlichen erst einmal sprachlos machte. Elita Grafke: „Das Thema geht uns alle an, vielen Rauchern ist gar nicht bewusst, was es für die Tierwelt bedeutet, wenn man seinen Kippenstummel einfach so wegschmeißt, 49 Milliarden Kippen pro Jahr in Deutschland sind ein Umweltdesaster.“ Hier soll und kann das Video aufklären und zum Nachdenken anregen.
„Die Mühe der viele Beteiligten hat sich auf alle Fälle gelohnt, es ist ein cooles Video entstanden,“ so Baumert. Neben der ausführlichen Trickfilmversion entstand auch ein Kurzfilm, der das Thema kompakt und eindrucksvoll auf den Punkt bringt. Diesen würde das Jugendzentrum „Hülse“ gerne als Vorfilm im Kino zeigen lassen, um noch mehr Menschen zu erreichen und die Umweltbotschaft dorthin zu bringen, wo viele junge Zuschauer unterwegs sind.