Firma Remondis ist der neue Abfall-Entsorger für Willich Müllentsorgung besser optimieren

Stadt Willich · Gespräch zwischen Bürgermeister Christian Pakusch und Remondis-Geschäftsführer in Sachen Abfallentsorgung.

Stephan Krings (rechts), Regional-Geschäftsführer Rheinland der Remondis, und Willichs Bürgermeister Christian Pakusch trafen sich zu einem Austausch.

Foto: Stadt Willich

Seit Januar ist die Firma Remondis in Sachen Abfallentsorgung auf Willicher Stadtgebiet zuständig – als Entsorger für Restabfall, Sperrmüll- und Elektroschrott.

Dass es bei einem neuen Unternehmen (die Tochterfirma Awista Logistik GmbH ist als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb vor Ort operativ unterwegs) in einem für den Entsorger ja auch „neuen“ Areal hier und da zu Anlaufschwierigkeiten und in der Folge zu Beschwerden auch beim Bürgermeister kommt, ist normal, liegt in der Natur der Sache – also trafen sich jetzt Stephan Krings, Regional-Geschäftsführer Rheinland der Remondis, und Willichs Bürgermeister Christian Pakusch zu einem Austausch, um auf kurzem Dienstweg Optmierungspotential auszuloten.

Und in einer ganzen Reihe von Punkten konnten schon konkrete Maßnahmen abgesprochen werden: Zwischen Stadt und Unternehmen wurde eine spezielle Line geschaltet, die bei Problemen (konkret: nicht wie geplant abgefahrene Bereiche) eine schnelle Info des ausführenden Unternehmens Awista und in der Folge Abhilfe ermöglichen soll.

Der „Nachfahrrhythmus“ im Fall nicht bedienter Bereiche soll möglichst auf den folgenden Tag getaktet werden, nötigenfalls ein intern so genanntes „Feuerwehr-Fahrzeug“ zum Einsatz kommen. Bei Remondis wird ständig an einer Streckenoptimierung gearbeitet, außerdem sorgen jetzt GPS-Tracker dafür, dass die Touren bestmöglich gefahren, dokumentiert und – im immer möglichen Krankheits(aus)fall der üblichen Wagenbesatzung – von der einspringenden Mannschaft ohne Probleme übernommen und gefahren werden können.

Pakusch und Krings waren jetzt jedenfalls optimistisch, dass die Zusammenarbeit Stadt/Remondis und damit der Service für die Bürger auf diese Weise auf einem guten Weg der Optimierung ist – und man verabredete sich, den kurzen Draht des Austausches beizubehalten: Wenn es konkret massiv harkt, werden sich die beiden auch künftig kurzschließen und um schnelle Problemlösungen kümmern.