Gemeinsam wollen sie Sachspenden in die Ukraine transportieren. In diesem Jahr wurde bereits von Christian Sustrath ein Feuerwehrauto für die umkämpfte ukrainische Region Charchiw gebracht und war dort bereits im Einsatz. Die Region liegt 40 Kilometer von der Front. Über seine über 3 000 Kilometer lange Fahrt berichtete er im Deutsch-Lettischen Kulturzentrum. Danach entstand die Idee einer weiteren gemeinsamen Aktion. Darüber informierten neben Christian Sustrath und Wolfgang Boochs für die Initiative „Solidarität mit der Ukraine“, für den DLFK der Vorsitzende Andreas Winkler und die Geschäftsführerin Agnes Brock. Nach der Veranstaltung wurden bereits erste Generatoren aus Willich in die Ukraine transportiert.
Vor allem Generatoren, Stromspeicher und Solarmodule wie Balkonkraftwerke sind bei der gemeinsamen Aktion im Blick. Dezentrale Energieeinheiten sind der beste Schutz gegen die Angriffe russischer Drohnen und Raketen auf die Zivilbevölkerung und deren Energieversorgung.
Gerade ältere Dieselaggregate sind robust und einfach zu bedienen. Kleine Solareinheiten und Elektrowerkzeuge sind ebenso wichtig, da Großkraftwerke immer wieder unter Beschuss stehen und abgeschaltet werden müssen. Eine dezentrale Energieversorgung immunisiert gegen die kriegerischen Angriffe.
Deshalb appellieren beide Initiativen, ältere Geräte, die vielleicht nicht mehr gebraucht werden, aber noch funktionieren, im KUDL, dem Kulturzentrum des DLFK, Hauptstraße 81 in Willich-Neersen abzugeben. Bitte vorher anrufen und Termin vereinbaren unter der Telefonnummer 0179 7589365. Möglich sind auch Geldspenden über das Konto „Christen in Not e.V.“ Stichwort Ukrainehilfe bei der Volksbank Mönchengladbach IBAN: DE 76 3106 0517 4155 5550 12. Der Verein ist gemeinnützig, Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden. Die Aktion läuft bis zum 31. Mai 2026.