Pakusch: „Natürlich ein große Ehre, aber auch einer Herausforderung, gerade als Bürgermeister einer kreisangehörigen Stadt die Interessen der kleineren Kommunen ebenso wie die der Großstädte aus unserer gemeinsamen Perspektive vertreten zu dürfen. Für das entgegengebrachte Vertrauen danke ich herzlich. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und auf die wichtige Arbeit für unsere Städte und Gemeinden.“
Die Städte in NRW, so der Tenor der Veranstaltung, wollen handlungsfähig bleiben, damit sie Gemeinschaft und Zusammenhalt vor Ort unterstützen und Zukunftsinvestitionen stemmen können. Sie fordern das Land auf, die Weichen gegen die strukturelle Unterfinanzierung der Städte zu stellen, um neue Schulden zu verhindern und das auch beim Bund weiter einzufordern.
Das machte der neu gewählte Vorsitzende des Städtetages NRW, der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen, bei der Mitgliederversammlung des Verbandes in Oberhausen deutlich. Das wichtigste Treffen der kommunalen Familie mit rund 500 Delegierten und Gästen stand unter dem Motto „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW.“
Auf die dramatische kommunale Finanzlage wollen die Städte, Landreise und Gemeinden bundesweit mit dem dezentralen Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22. Juni aufmerksam machen. Auch der Städtetag NRW beteiligt sich am Aktionstag.