Bürgerbusfahrer Lothar Janz war dort Bergmann. Mit etwa 35 ehemaligen Bergmännern und ihren Frauen ist er Mitglied des Vereins „Zeche Hugo, Schacht 2“. Die Bergleute pflegen als Ehrenamtler das Andenken an ihre Zeche und den Bergbau im Ruhrgebiet.
Auf dem Zechengelände gibt es einen Förderturm mit dem dazugehörigen Maschinenhaus und riesige Maschinen für den Abraum unter Tage. In einem nachgestellten Stollen von etwa 40 Metern Länge informieren die Bergleute ihre Besucher über den modernen Bergbau und demonstrieren den Alltag des Bergmanns. Jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr arbeiten sie auf ihrem Gelände. Besucher können sich für eine Führung anmelden (www.zeche-hugo.com).
Die eingeladenen Fahrer erlebten eine lebhafte und sehr interessante Besichtigung, die besonders durch das persönliche Engagement und den Kenntnisreichtum von Lothar Janz getragen wurde. Sein Engagement war spürbar und ansteckend.
Nach einem Mittagessen fuhren die Besucher auf die Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen. Die Halde umfasst ein Gebiet von etwa 160 Hektar (1,6 Quadratkilometer). Sie ist damit die Halde mit der größten Ausdehnung im Ruhrgebiet und eine der größten in Europa. Oben blies der Wind allen kräftig um die Ohren. Die Aussicht von dieser Halde auf das inzwischen grüne Ruhrgebiet war grandios.