Treffen Zusammen an einem Tisch

Kreis Viersen · Lehrkräfte aus Grundschulen im Kreis Viersen, die Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind, haben sich erstmalig zum Austausch am Runden Tisch im Kreishaus getroffen. Ein Treffen der weiterführenden Schulen fand ebenfalls statt.

Lehrkräfte von weiterführenden Schulen im Kreis, die Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind, haben sich zu einem Runden Tisch getroffen.

Lehrkräfte von weiterführenden Schulen im Kreis, die Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind, haben sich zu einem Runden Tisch getroffen.

Foto: Kreis Viersen

Der Runde Tisch dient dazu, gemeinsam neue Projektideen zu entwickeln, Informationen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. „Die individuellen Bedarfe der Grundschulen und weiterführenden Schulen haben zur Gründung von zwei schulformunabhängigen ‚Runden Tischen‘ geführt. Das Feedback zu dieser Form des kollegialen Austauschs war in den vergangenen Jahren bereits sehr positiv und wir freuen uns, dass sich der Runde Tisch so etabliert hat“, betont Michael Sönnert vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Viersen.

Der „Runde Tisch“ bietet ebenfalls einem Kooperationspartner aus den Themenfeldern des Schulnetzwerks die Möglichkeit, sich vorzustellen. So hat sich bei den Grundschulen das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ vorgestellt, das demokratiefördernde Projekte in den teilnehmenden Kreisen und kreisfreien Städten unterstützt. Bei den weiterführenden Schulen hat das Projekt „Wegweiser“ seine Arbeit und Beratungstätigkeit an Schulen präsentiert, die alle Formen von Islamisierung und Radikalisierung umfasst.

„Die Aufgabe des Kommunalen Integrationszentrums ist es, Institutionen und Personen im Kreis bei integrationsrelevanten Fragestellungen zu unterstützen“, so Mathilde Holtmanns, Abteilungsleiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises. „Die dem Kommunalen Integrationszentrum zugehörige Koordinierungsstelle Extremismusprävention (KoEx), welche die Aufgaben der Regionalkoordination SoR-SmC im Kreis wahrnimmt, betreut und unterstützt die Netzwerkschulen vor Ort und informiert interessierte Schulen über das Schulnetzwerk. Wir freuen uns, dass die Angebote des Schulnetzwerks kontinuierlich wachsend nachgefragt werden.“

Die Schulen, die dem Netzwerk angehören, verpflichten sich einmal im Jahr ein Projekt gegen Diskriminierung an ihren Schulen durchzuführen. Über 3.500 Schulen gehören dem Netzwerk deutschlandweit an. Im Kreis sind es aktuell 18, drei weitere Schulen haben die obligatorische Abfrage bereits erfolgreich durchgeführt, weitere sind dabei dem Netzwerk beizutreten.

Die Regionalkoordination ist erreichbar unter 02162/ 39 1776 (Michael Sönnert) sowie unter 02162/ 39 1719 (Tristan Osterfeld) oder per E-Mail an ki@kreis-viersen.de Weitere Informationen auf www.kreis-viersen.de/themen/soziales/kommunales-integrationszentrum.