Synchron zum WM-Titel geschwommen

Willich · Willichs Bürgermeister Josef Heyes zeigte sich begeistert von der Leistung der Willicher Synchronschwimmerinnen, die in Montreal zum dritten Mal Weltmeisterinnen wurden.

Ein strahlender Bürgermeister Josef Heyes mit Silke Hohlstein-Terwesten (Mitte) und Birte Hohlstein-Janssen (rechts). Links Mutter und Trainerin Ingeborg Hohlstein.

Ein strahlender Bürgermeister Josef Heyes mit Silke Hohlstein-Terwesten (Mitte) und Birte Hohlstein-Janssen (rechts). Links Mutter und Trainerin Ingeborg Hohlstein.

Foto: Jungblut

Silke Hohlstein-Terwesten und Birte Holstein-Janssen vom Willicher Schwimmverein konnten jüngst bei den Weltmeisterschaften im Synchronschwimmen im kanadischen Montreal einen weiteren Erfolg erringen. In der Klasse „Masters – AK 40-49“ siegten sie im Duett und holten sich zum dritten Mal in Folge den WM-Titel. Dieser Erfolg war die einzige Goldmedaille für europäische Teilnehmerinnen. In der Einzelwertung holte Silke Hohlstein-Terwesten zudem noch die Silbermedaille.

Wenn man beide so erzählen hört, dann spürt man förmlich die Begeisterung für diesen Sport, der oftmals zu unrecht belächelt wird. Das man ihn nicht nur im „Model-Alter“ sondern auch länger ausüben kann, dafür sind die Willicherinnen ein glänzendes Beispiel. Trainiert von Mutter Ingeborg Hohlstein erreichen die Töchter immer noch bemerkenswerte Leistungen. Allerdings müssen sie dafür auch einige Entbehrungen akzeptieren, schließlich gibt es in diesem Sport noch keine Sponsoren, die Kosten trägt man selbst. „Aber vielleicht ändert sich das irgendwann einmal“, schärzt Birte Hohlstein-Janssen. Vor großen Meisterschaften wird drei bis vier Monate intensiv trainiert.

Bei der WM in Montreal Ende Juli gingen 450 Aktive aus 22 Nationen an den Start. Im Duett hatte das Willicher Paar 16 Konkurenzpaare hinter sich gelassen.

Willichs Bürgermeister Josef Heyes empfing am Freitag die Sportlerinnen im Rathaus. Dort trug man sich ins „Goldene Buch“ der Stadt ein. Heyes: „Ich finde, durch ihre hervorragenden Leistungen sind sie würdige Botschafter für unser schönes Willich.“

(StadtSpiegel)