„Die Abstimmung mit allen beteiligten Behörden hat grünes Licht ergeben, wenn die Wetterbedingungen so bleiben wie die aktuellen Vorhersagen“, so Alexander Klomparend vom Veranstalter Duisburg Kontor.
Der traditionelle Schiffskorso zum Feuerwerk mit Fahrgastschiffen aus ganz Deutschland wird allerdings wie schon berichtet und befürchtet in diesem Jahr nicht stattfinden können. Zwar fällt der Rheinpegel aktuell nicht mehr, liegt aber immer noch weit unterm Schnitt und wird sich, selbst wenn es durchgehend regnen sollte, bis Freitag nicht mehr so weit erhöhen, dass etwa Fahrgastschiffe vom Mittelrhein die Fahrt antreten könnten. Duisburg Kontor rechnet aber mit etwa sechs Schiffen aus der nähren Umgebung Duisburgs, etwa aus Wesel, Krefeld oder Düsseldorf, die an geeigneten Liegeplätzen dabei sein können.
Die DVG setzt zusätzliche Busse auch aus dem Duisburger Westen sowie Straßenbahnen zwischen Hauptbahnhof und Duisburger Norden ein, damit möglichst viele Menschen mit dem ÖPNV anreisen können - das gilt übrigens auch für die weiteren Hafenfest-Tage von Samstag bis Montag, 22. bis 24. August. Zu beachten ist, dass die Friedrich-Ebert-Brücke, von der aus das Feuerwerk abgeschossen wird, von 21.30 Uhr bis etwa 45 Minuten nach dem Ende des Feuerwerks, also etwa bis 0.15 Uhr, komplett gesperrt ist - auch für Fußgänger.
Das Feuerwerk, mit dem das Ruhrorter Hafenfest traditionell eröffnet wird, zieht Zehntausende Besucher in den Duisburger Hafenstadtteil (und mindestens Hunderte auch auf die linke Duisburger Rheinseite nach Homberg) und ist überregional bekannt als das größte Feuerwerk überm Rhein zwischen Köln und Emmerich.