Zu der gemeinschaftlichen Aktion hatte der Migrationsbeirat eingeladen. Zudem beteiligten sich auch das Bündnis „Berka Bleibt Bunt“, die Grafschafter Diakonie, der Asdonkshof und der DienstLeistungsBetrieb der Stadt Rheinberg (DLB) an der Aktion. Rund 40 Teilnehmende, darunter auch viele Kinder, setzten sich gemeinsam für mehr Sauberkeit im Quartier ein.
Ausgestattet mit Müllzangen und Abfallsäcken machten sich die Helferinnen und Helfer von der Begegnungsstätte aus auf den Weg durch die Siedlung. Dabei wurde eine erhebliche Menge an Abfällen gesammelt. Neben zahlreichen Zigarettenkippen sowie Getränkedosen und -flaschen fanden sich auch größere Gegenstände wie Fahrradteile, Wäscheständer und Einkaufswagen.
„Die Beteiligung und das Engagement der Menschen vor Ort haben gezeigt, wie wichtig ihnen ihr Wohnumfeld ist“, erklärte Maureen Miller-Welters, Sprecherin des Migrationsbeirates. Ziel der Aktion war es nicht nur, die Reichelsiedlung von Abfällen zu befreien, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und einen positiven Beitrag zur Wahrnehmung des Quartiers zu leisten.
Zum Abschluss kamen die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Essen zusammen. Mitglieder des Migrationsbeirates hatten verschiedene internationale Reisgerichte vorbereitet und sorgten damit für einen gelungenen Ausklang des Tages. Aufgrund der positiven Resonanz sollen weitere Aktionen dieser Art folgen.
Die fachgerechte Entsorgung des gesammelten Abfalls übernahm der DLB.