Kamp-Lintfort 600 Kinder freuen sich auf das „NEINhorn“

Kamp-Lintfort · Mit dem Theaterstück „Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn wird in diesem Jahr das Projekt „Jedem Kind einen Theaterbesuch“, das bereits im Jahre 2015 ins Leben gerufen wurde, fortgesetzt.

An insgesamt 16 Spielterminen werden rund 600 Vorschulkinder die Stadthalle besuchen, um das Stück zu sehen. Die Kinder sitzen während der Vorstellung direkt auf der Bühne ganz nah am Geschehen.

Die Stadt Kamp-Lintfort bietet in Kooperation mit der Volksbank Niederrhein eG als Zuwendungsgeberin und dem Landestheater Burghofbühne als ausführendes Theater in jedem Jahr allen hiesigen Vorschulkindern einen kostenlosen Theaterbesuch an. „Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am kulturellen Stadtleben zu stärken, ist seit Jahren ein Anliegen der Stadt und wir freuen uns, dass in diesem Jahr wieder sämtliche Kitas in die Stadthalle kommen, um Bühnenluft zu schnuppern“, so Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt. „Das Projekt wurde von Anfang an gut angenommen und ist fester Bestandteil im Kulturkalender geworden“, ergänzt Kulturdezernent Dr. Christoph Müllmann. „Die Begeisterung für das Projekt ist sowohl bei den Projektbeteiligten als auch den Kindern ungebrochen und wir unterstützen sehr gerne dieses Projekt“, so Guido Lohmann (Vorstand der Volksbank Niederrhein e.G.).

Handlung: Im Land der Träume oder ganz genau im hübschen Herzwald erblickt ein schnickeldischnuckeliges Einhorn das Licht der Welt. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass das kleine Einhorn ganz anders ist als alle anderen Einhörner. Statt mit einem fröhlichen „Ja“ antwortet es auf alles mit einem energischen „Nein“. „Nein“, sagt es zum Waschen und zum Essen. „Nein“ zur Schule und zum Sport.„Nein“ zum Mittagsschlaf auf einem Kuschelwölkchen und „Nein“ zum gezuckerten Glücksklee. Deshalb beschließt seine Familie, es nicht mehr Ein- sondern NEINhorn zu nennen. Und weil es eines Tages genervt ist von all den Fragen, warum es denn nicht so ist, wie alle anderen Einhörner, macht es sich auf den Weg nach Nirgends. Auf seinem Weg trifft es auf den nicht gut (zu-)hörenden WASbären, auf den tiefenentspannten NAhUND und auf die immer Widerworte gebende KönigsDOCHter. Und da nicht einmal dem NEINhorn ein Grund dagegen einfällt, beschließen die vier, Freunde zu sein. Denn es gibt doch nichts Schöneres als gemeinsam bockig zu sein.

Marc-Uwe Kling und Astrid Henn ist mit ihrem Bilderbuch-Bestseller „Das NEINhorn“ eine Geschichte über die Einzigartigkeit eines jeden Menschen, voller Charme und Wortwitz, gelungen, die ganz ohne Moral daherkommt und nicht nur Kinder zum Lachen bringt. Inszenierung und Bühne: Mirko Schombert; Dramaturgie: Anna Scherer; Ensemble: Vera Rumpel und Oleksandra Zapolska