Stiftung Neukirchener Kinder- und Jugendhilfe Verabschiedung der Vorsitzenden Kornelia Kuhn

Neukirchen-Vluyn · Stabwechsel in der Stiftung des Neukirchener Erziehungsvereins: Gründungsmitglied Kornelia Kuhn hat Endes des Jahres 2025 den Vorsitz abgegeben. Zur Nachfolgerin wählte der Stiftungsrat Dr. Susanne Marten-Cleef.

Stiftungsrat (v. l.): Siegmund Ehrmann, Christine Roßkothen, Direktorin Annegret Puttkammer, Dr. Susanne Marten-Cleef, Mathias Türpitz, Kornelia Kuhn und Gernot Fietze

Foto: Miriam Kerberg Volk

In der Stiftung Neukirchener Kinder- und Jugendhilfe geht eine Ära zu Ende. Die Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende Kornelia Kuhn hat in der vergangenen Stiftungsratssitzung ihren Vorsitz abgegeben. Damit wurde auch ein Generationenwechsel an der Spitze der Stiftung vollzogen. Die Mittachtzigerin hat das Gremium maßgeblich geprägt, nicht zuletzt durch ihr Engagement in der Lokalpolitik. Von 1979 bis 2004 war sie für die CDU im Rat der Stadt Neukirchen-Vluyn aktiv, von 1984 bis 1989 und von 1994 bis 2004 stellvertretende Bürgermeisterin, 1991 Bürgermeisterin.

Siegmund Ehrmann, Aufsichtsratsvorsitzender und Mitglied im Stiftungsrat, würdigte Cornelia Kuhn auf sehr persönliche Weise: „Mit diesem Abschied schließt sich ein Kreis für uns beide, denn Sie haben mich als Ratsmitglied seinerzeit als Bürgermeisterin aus dem Rat der Stadt verabschiedet. Als Bürgermeisterin haben Sie viel erlebt; Sie haben uns mit Ihren Erfahrungen den Blick geöffnet für das, was die Menschen in unserer Bürgergesellschaft bewegt, kontroverse Diskussionen souverän und mit Ihrem ausgleichenden Wesen geleitet.“

Zum Abschied dankte Direktorin Pfarrerin Annegret Puttkammer Kornelia Kuhn mit dem Segen Abrahams „Alle Menschen auf Erden werden durch dich gesegnet sein“: „Sie haben in über 20 Jahren Segen in dieses Gremium gebracht. Wir danken Ihnen von Herzen.“

Die Stiftung Neukirchener Kinder- und Jugendhilfe unterstützt jährlich mit drei Förderprojekten soziale Angebote des Neukirchener Erziehungsvereins für Kinder und Jugendliche an ihrem Lebensort und im Sozialraum sowie in der Pflege und Betreuung von hilfebedürftigen Senioren. Das Fördervolumen beträgt 30.000 Euro pro Jahr.