Für den 19./20. September geplantes Wochenende der offenen Ateliers entfällt in diesem Jahr Parc/ours gestrichen – wegen Haushaltssperre

Mönchengladbach · Die für den 19. und 20. September geplante Veranstaltung parc/ours, das Wochenende der offenen Ateliers, entfällt in diesem Jahr. Grund dafür ist die aktuell geltende Haushaltssperre der Stadt Mönchengladbach.

Wegen Haushaltssperre gestrichen: par/cours, das Wochenende der offenen Ateliers. Foto: Archiv/Jana Bauch

Foto: Stadt MG/Jana Bauch, bearbeitet mit KI

Die für den 19. und 20. September geplante Veranstaltung parc/ours, das Wochenende der offenen Ateliers, entfällt in diesem Jahr. Grund dafür ist die aktuell geltende Haushaltssperre der Stadt Mönchengladbach, die nach heutigem Stand bis zum 31. Dezember 2026 gilt. Nach den derzeitigen Vorgaben dürfen für sogenannte freiwillige Leistungen der Kommune keine neuen Ausgaben veranlasst werden. Darunter fallen Leistungen, zu denen keine gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung besteht. Die für die Durchführung des parc/ours noch notwendigen Ausgaben können aufgrund der Haushaltssperre nicht getätigt werden. „Das Wochenende benötigt eine verlässliche organisatorische und kommunikative Infrastruktur“, so Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros. Dazu gehören Gestaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Aushilfen, Führungen und das temporäre Atelier. Dafür wären etwa 11 000 Euro erforderlich gewesen.

Das Kulturbüro hat geprüft, ob der parc/ours in einer stark reduzierten Form und ohne diese Ausgaben stattfinden könnte. Dann müssten jedoch zentrale Bestandteile der Veranstaltung entfallen, darunter die Werbemaßnahmen, Führungen und das temporäre Atelier, in dem neun der 32 am parc/ours 2026 beteiligten Künstler ausstellen sollten. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten ließen sich in der kurzen Zeit nicht mehr realisieren.

„Viele Teilnehmenden haben bereits Zeit und Energie in die Vorbereitung investiert und sich auf das Wochenende gefreut“, sagt Irina von der c/o-Künstler*innenförderung. „Wir bedauern die kurzfristige Absage und den bereits entstandenen Aufwand sehr.“