Agentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen für Mönchengladbach Arbeitslosigkeit im Juli gesunken

Mönchengladbach · Im Juli ist die Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach gesunken. Die Agentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen vorgestellt.

Die Agentur für Arbeit hat die aktuellen Arbeitslosenzahlen und -entwicklungen vorgestellt.

Foto: Petra Käding

Die Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach ist im Juli 2026 gesunken. 15 114 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 191 Personen weniger als im Juni (-1,2 Prozent) und 827 Personen beziehungsweise 5,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 11,1 Prozent betragen.

Rein in die Arbeitslosigkeit, raus aus der Arbeitslosigkeit

Im Juli 2026 meldeten sich in der Stadt Mönchengladbach 2 611 Personen arbeitslos. Davon kamen 807 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit, was 51 Personen oder 6,7 Prozent mehr als im Vormonat und 38 Personen weniger als im Vorjahresmonat sind (-4,5 Prozent). 2 750 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 656 eine Erwerbstätigkeit auf, was 15 Personen oder 2,3 Prozent mehr als im Vormonat und 13 Personen weniger als im Vorjahresmonat sind (-1,9 Prozent). Im Jahresverlauf gibt es bisher 17 479 Zugänge von Arbeitslosen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang von 11 Meldungen (-0,1 Prozent). Dem gegenüber stehen bislang 17 562 Abmeldungen von Arbeitslosen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 1 493 Meldungen (+9,3 Prozent). Die Jahreswerte fassen Wechsel in oder aus Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Maßnahmen und Nichterwerbstätigkeit zusammen.

Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahre stieg in Mönchengladbach im Juli auf 1 530 Personen an. Das sind 43 mehr als im Vormonat (+2,9 Prozent). In Relation zum Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um 12 Personen (+0,8 Prozent).

Wie entwickelten sich die Zahlen?

Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (SGB III) erhielten in der Stadt Mönchengladbach von den aktuell 15 114 arbeitslosen Menschen im Juli 4 643 Frauen und Männer. Das sind 93 Personen mehr als vor einem Monat (+2,0 Prozent) und 184 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt (+4,1 Prozent). Grundsicherungsgeld gemäß SGB II erhielten 10 471 arbeitslose Frauen und Männer. Das sind 284 Personen weniger in der Betreuung des Jobcenters Mönchengladbach als im Vormonat (-2,6 Prozent) und 1 011 weniger als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres (-8,8 Prozent).

18 722 Personen waren in der Stadt Mönchengladbach im Juli 2026 unterbeschäftigt gemeldet (ohne Kurzarbeit). Das sind 176 Personen weniger als im Vormonat (-0,9 Prozent) und 410 Personen weniger als zum Vorjahreszeitpunkt (-2,1 Prozent).

Wie veränderte sich die Arbeitskräftenachfrage?

411 Arbeitsstellen wurden der Agentur für Arbeit aus Mönchengladbach im Juli 2026 neu gemeldet. Das sind 115 mehr als im Vormonat (+38,9 Prozent) und 8 weniger als vor einem Jahr im Juli (-1,9 Prozent). Im Juli 2026 sank die Anzahl der freien Stellenangebote im Bestand, die durch die Arbeitsagentur und das Jobcenter in Mönchengladbach angeboten werden können, um 66 auf 2 274 (-2,8 Prozent). Im Vergleich zum Juli 2025 lag die Stellenanzahl bei minus 204 (-8,2 Prozent).

Wohin entwickelt sich der Ausbildungsmarkt in diesem Jahr?

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2025 meldeten sich in der Stadt Mönchengladbach 1 921 Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum waren das ein Plus von 200 Bewerbern oder 11,6 Prozent. Zugleich gab es bis Juli 1.368 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, das entspricht einem Minus von 146 Ausbildungsstellen (-9,6 Prozent). Bis Juli waren 752 Bewerber noch unversorgt und 566 Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

Hinweis: Wer arbeitslos ist, von Arbeitslosigkeit bedroht ist oder sich beruflich weiterbilden und höherqualifizieren möchte, kann über die kostenfreie Hotline 0800/45 555 00 einen Beratungstermin mit der Arbeitsagentur in Mönchengladbach vereinbaren. Arbeitgeber können über 0800/45 555 20 Kontakt zur Agentur für Arbeit aufnehmen. Viele Anliegen lassen sich zudem online unter www.arbeitsagentur.de/eservices erledigen.

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