Kunst- und Kulturgeschichte in einem Buch vereint Nach dem Jahrbuch ist vor dem Jahrbuch

Rheydt · Die Otto von Bylandt-Gesellschaft hat kürzlich das 34. Rheydter Jahrbuch mit zahlreichen Beiträgen von ausgewiesenen Kennern der Mönchengladbacher Geschichte und Kultur herausgegeben.

 Stellten das 34. Rheydter Jahrbuch der Öffentlichkeit vor (v.l.): Dr. Rolf Keuchen, Dr. Karlheinz Wiegmann und Werner Goertz.

Stellten das 34. Rheydter Jahrbuch der Öffentlichkeit vor (v.l.): Dr. Rolf Keuchen, Dr. Karlheinz Wiegmann und Werner Goertz.

Foto: Stadt MG

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft als Förderverein des Städtischen Museums Schloss Rheydt ist bekannt für die Unterstützung des Museums in allen seinen Aufgabenbereichen, durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen, der finanziellen Förderung von Anschaffungen sowie durch Fahrten mit kunst-, kulturgeschichtlichem und/oder historischem Schwerpunkt. Ebenso fungiert die Otto von Bylandt-Gesellschaft als Herausgeberin des alle zwei Jahre erscheinenden „Rheydter Jahrbuchs“, einer etablierten wissenschaftlichen Publikation zur „Geschichte und Kultur der Stadt Mönchengladbach“ und im Besonderen zum Museum Schloss Rheydt.

„Da wir im nächsten Jahrbuch auch das Jubiläum des Museums besonders würdigen wollen, ändern wir den Tonus der Veröffentlichung“, informiert Dr. Rolf Keuchen, Vorsitzender der Otto von Bylandt-Gesellschaft, schon über die 35. Ausgabe des Rheydter Jahrbuchs. „Sie kommt bereits im nächsten Jahr, damit wir uns vom diesjährigen 100-jährigen Jubiläum nicht so weit entfernen.“

Doch erst einmal geht er davon aus, dass das 34. Jahrbuch sich wieder großer Beliebtheit bei allen Mönchengladbacher*innen erfreuen wird: „Denn es beschäftigt sich mit Inhalten aus der gesamten Stadt. So gibt es schon einen ersten Artikel zum Museumsjubiläum, aber es geht zum Beispiel auch um die Sammlung und Archiv Andersch im Museum Abteiberg. Ebenso wird das ehemalige Kreuzherrenkloster in Wickrath thematisiert und es geht um zwei Mönchengladbacher Kunstvereine.“

Für Museumsdirektor Dr. Karlheinz Wiegmann zeichnet dieses breite Spektrum aus Kunst- und Kulturgeschichte das Rheydter Jahrbuch besonders aus: „Ich kenne keine Publikation sonst, wo dieses Themenspektrum in Bezug auf die lokale Ebene so einen Raum findet. Dabei handelt es sich auch immer um Erstveröffentlichungen.“ „Und es sind alles Texte, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen“, ergänzt Keuchen. Was aber den Spaß am Lesen in keiner Weise mindert.

Insgesamt gibt es 600 Exemplare. Das Rheydter Jahrbuch ist für 28 Euro im Buchhandel erhältlich. Außerdem kann es an der Museumskasse Schloss Rheydt erworben werden. Es ist gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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