Start am 30. September Herbstkirmes trotzt allen Widrigkeiten

Krefeld · Am Freitag, 30. September, startet die große Krefelder Herbstkirmes mit rund 117 Geschäften auf dem Sprödentalplatz. Die Schausteller plagen derzeit große Sorgen.

Start am 30. September: Herbstkirmes trotzt allen Widrigkeiten
Foto: Janßen

Die gute Nachricht vorneweg: Die Krefelder Herbstkirmes  wird stattfinden. Dass dies im Jahr 2022 bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist, betonte Platzmeister Detlef Könkes nun bei der Vorstellung für das gesellige Treiben auf dem Sprödentalplatz. Denn: „Alle Standorte haben derzeit Probleme. Selbst in München klagen sie, dass sie kaum Großfahrgeschäfte oder Aufbauhelfer bekommen.“ Auch Könkes musste bereits einige Absagen hinnehmen, konnte diese aber durch neue Geschäfte kompensieren. „Ich habe den Plan für den Platz bestimmt schon 15 Mal geändert.“

Doch damit nicht genug. Ein weiterer Punkt, der den Schaustellern die Sorgenfalten ins Gesicht treibt, sind die steigenden Energiekosten. „Wir wissen noch nicht, wohin die Reise geht“, sagt Ute Römgens, Vorsitzende des Krefelder Schaustellerverbandes. Sie hofft, dass die Krefelder „ihre Kirmes“ unterstützen.

Trotz aller Widrigkeiten ändert sich am Ablauf der beliebten Herbstkirmes wenig. Los geht es am Freitag, 30. September, um 15 Uhr. Die offizielle Eröffnung durch Bürgermeisterin Kerstin Jensen erfolgt um 17 Uhr. Am Abend wird das erste von zwei Höhenfeuerwerken (jeweils freitags) gezündet. Der „Fähnchentag“, an dem die Besucher beim Kauf eines Fahrchips und gleichzeitiger Abgabe eines Papierfähnchens (ab Montag im Mediencenter Krefeld erhältlich) eine Freifahrt erhalten, findet am Dienstag, 4. Oktober statt. Der Familientag - mit zahlreichen Sonderangeboten - folgt am Donnerstag, 6. Oktober.

Freuen dürfen sich die Kirmesfans auf die Rückkehr des „Polyp“. Dieses krakenähnliche Fahrgeschäft war der Hit im Frühjahr diesen Jahres. „Ich erhielt zahlreiche Mails und Nachrichten, dass die Leute dieses Geschäft unbedingt noch mal in Krefeld sehen wollen“; berichtet Detlef Könkes und ergänzt: „So etwas habe ich auch noch nie erlebt.“

Nicht fehlen dürfen das Riesenrad „“Ostsee Stern“ sowie der beliebte „Break Dance“. Die „Crazy Mouse“  wird Anlaufpunkt für alle großen Achterbahnfans sein. Der Nachwuchs dürfte auf„Tom, der Tiger“ seinen Spaß haben.

Insgesamt locken elf Großfahrgeschäfte, 13 Kinderfahrgeschäfte, 24 Ausspielbetriebe, 35 Verkaufstände, 16 Imbiss- sowie neun Ausschankgeschäfte das Publikum auf den Sprödentalplatz.