Inklusives Theaterspiel „TamQuam – Theater für Alle“

Süchteln · Die inklusive Theatergruppe TamQuam präsentiert am 17. und 18. Juni im Weberhaus Süchteln ihr neues Schauspiel „Die Que(e)rköpfe von Nr. 12“.

 Bei TamQuam spielen: Jutta Cordes, Manuela Hommer, Dirk Kampmeier, Dirk Möller, Florine Schäfer, Volker Smeets, Jan Steffens, Kevin Tannigel, Petra Theloy, Maria Terhorst und Sean Weymar.

Bei TamQuam spielen: Jutta Cordes, Manuela Hommer, Dirk Kampmeier, Dirk Möller, Florine Schäfer, Volker Smeets, Jan Steffens, Kevin Tannigel, Petra Theloy, Maria Terhorst und Sean Weymar.

Foto: TamQuam/HP

. Nachdem das, aus Spielenden mit und ohne Behinderung bestehende, Ensemble von TamQuam im vergangenen Jahr das Thema Behinderung und Arbeit ins Visier genommen hat, widmet sich TamQuam in diesem Jahr direkt mehreren aktuellen und kontrovers diskutierten Themen unter der Leitung von Dirk Kampmeier.

So wirft Kevin Tannigel in seiner Rolle als Paketbote einen Blick auf die Situation von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Cornelius Müller und Jan Steffens beleuchten in ihren Rollen die Situation von Wohnungslosen. Zudem sind die beiden in Sorge um ihren offensichtlich verstorbenen Kumpel Bob, der gerade erst die Transformation von der Frau zum Mann vollzogen hat. Eine Hausmeistergattin. eine Wahrsagerin und ein Gutmensch bilden die bunte Hausgemeinschaft der ehemals noblen Adresse Mozartstr.12. Dort ist alles ist im Wandel, nichts ist wie es scheint. Dafür sorgt auch der smarte Danny Nightrain der die Bewohner*innen mit seiner galanten Art und seinen Tanzeinlagen verzückt. Renate wittert Chancen auf ein Match mit ihm, doch Danny hat ein Auge auf jemanden ganz anderen geworfen. Als schließlich im Haus eine Wohnung frei wird, wittern die Wohnungslosen eine Chance, endlich ein Dach über den Kopf zu erhalten. Doch da haben die beiden die Rechnung ohne die strenge Immobilienmaklerin und die elitäre Jasmin von Zeiß gemacht, die den Zufall nutzt und sich auch um die Wohnung bewirbt. Es kommt zum Showdown.

Gerahmt werden die beiden Aufführungen von einer Fotoausstellung im Foyer des Weberhauses, mit der die Ensemblemitglieder auf die im Stück verhandelten Themen aufmerksam machen.

„TamQuam – Theater für Alle“ hat sich nach seiner Gründung im Jahr 2019 mittlerweile vom Projekt hin zu einem festen inklusiven Theaterangebot entwickelt, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam, jeweils über einen Zeitraum von acht Monaten, an einem bühnenreifen Stück arbeiten. Das inklusive Theaterprojekt „TamQuam-Theater für Alle“ wird unterstützt von der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Viersen, der Aktion Mensch sowie der Stadt Viersen.