Nach der Nominierung ihres vorigen Bandes für den Selfpublishing-Buchpreis legt die Willicher Autorin Vera Nentwich nach: Im Juni erscheint mit „Frau Appeldorn und die tote Diva“ der neueste Fall ihrer erfolgreichen Reihe – diesmal im Milieu der klassischen Musik. Das Buch ist ab dem 12. Juni im Handel erhältlich.
Die einstige Operndiva Constanze Wegemann ist längst nicht mehr auf den großen Bühnen zu Hause – sie soll ausgerechnet in einer Schulaula auftreten. Als Frau Appeldorn, deren Markenzeichen der rote Hut ist, den Star für den Auftritt abholen will, findet sie ihn tot in der Garderobe. Ihr fachmännisches Auge erkennt sofort: Natürlicher Tod? Fehlanzeige. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn, dem türkischstämmigen Germanistikprofessor Alican Büyüktürk, beginnt sie zu ermitteln – in einem Umfeld, in dem Eitelkeit und alte Rivalitäten gefährlich nah beieinanderliegen.
„Das Spannungsfeld zwischen dem Stargehabe der Diva und dem bescheidenen Rahmen der Schulaula war für mich der komische Kern der Geschichte“, erzählt Nentwich. „Und die Welt der klassischen Musik hat sich als perfektes Milieu für skurrile Figuren und überraschende Wendungen erwiesen – zumal sie für meinen Mitermittler Professor Alican Büyüktürk geradezu ideal ist.“
Vera Nentwich ist bekannt für ihre humorvollen Krimis und Romane. Ihre Lesungen und Auftritte begeistern das Publikum. Im wöchentlichen Podcast „Die Zwei von der Talkstelle“ erzählt sie mit ihrer Kollegin Tamara Leonhard aus dem Autorinnenleben, und auf ihrem Blog »Veras Welt« berichtet sie regelmäßig über ihre Aktivitäten. Sie setzt sich in mehreren Vereinigungen für Autorinnen und Autoren ein und vertritt diese unter anderem im Deutschen Kulturrat. Die gebürtige Grefratherin lebt in Willich und ist im Hauptberuf IT-Beraterin.