Spende für Ukraine Nicht tatenlos zusehen

Viersen · Eine Spende über 4.000 Euro überreichten jetzt Schüler*innen des Albertus-Magnus-Gymnasiums an den Verein „Freunde von Kanew“.

 Schüler*innen des Albertus-Magnus-Gymnasiums haben Geld für die „Freunde aus Kanew“ gesammelt.

Schüler*innen des Albertus-Magnus-Gymnasiums haben Geld für die „Freunde aus Kanew“ gesammelt.

Foto: AMG

Der Krieg in der Ukraine und die endlos scheinenden Monate des Leids gehen auch den Schülern des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Dülken weiterhin sehr nahe. „Die schrecklichen Bilder von den verzweifelten Menschen, zerstörten Städten und getöteten Soldaten und Zivilisten, die uns aus den Kriegsgebieten erreichen, stimmen uns unfassbar traurig und sind nur schwer zu ertragen“, so der einhellige Tenor der Schulgemeinde.

Man wollte nicht einfach tatenlos zusehen, sondern aktiv den Menschen im Krisengebiet helfen. „Als der Krieg ausbrach waren viele Schülerinnen und Schüler höchst irritiert und sie fühlten sich hilflos. Wir haben im Unterricht über die Situation gesprochen und es wurden schnell Ideen vorgestellt, wie eine Unterstützung aussehen könnte“, so Ursula Deggerich, Schulleiterin des AMG. Die Schüler*innen der Klassen 8, 9 und 11 entschlossen sich dazu, in den Pausen Muffins, Kuchen und Waffeln zu verkaufen.

Der Erlös hieraus floss ebenso in einen Topf wie die großzügigen Spenden, die bei einem Benefizkonzert gesammelt wurden. Zuletzt rundete die Schulleitung der Betrag auf, sodass stolze 4.000 Euro für die Ukrainehilfe zusammen kamen.

Die Spendensumme wurde nun bei einer offiziellen Übergabe an die humanitäre Viersener Hilfsorganisation „Freunde von Kanew“ übergeben. Dabei nahmen sich der 1. Vorsitzenden Dr. Paul Strömbges, der 2. Vorsitzende Uwe Zöller und  Mohammad Faruq Faruqi, Leiter der Viersener Hilfsgüter-Sammelstelle, auf dem ausdrücklichen Wunsch der Schüler*innen hin Zeit, mit ihnen über die Situation in der Ukraine und speziell in Kanew zu sprechen. Nach einem langem Gespräch stand für die Schüler fest, dass dies nicht die letzte Hilfsaktion für Kanew gewesen sein soll. Nach den Sommerferien wollen sie zunächst die so dringend benötigten Hygienartikel und haltbaren Lebensmittel für die Einwohner*innen Kanews, aber auch den dortigen Flüchtlingen und Soldaten sammeln.