Neue Ausstellung Heimatverein Viersen Ausstellung: „Was geblieben ist“

Viersen · Bürgermeister Christoph Hopp eröffnete am Samstag, 2. Mai, die Ausstellung „Was geblieben ist - Auf den Spuren der ehemaligen jüdischen Gemeinde Viersens “ im Alten Stadtarchiv. Zu sehen sind Gegenstände, Fotos und Schriftstücke, die Beatrix Wolters, 1. Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege Viersen, für diese Ausstellung zusammengetragen hat.

Bei der Eröffnung der Ausstellung (v.r.): Willi Korn (2. Vorsitzender Verein für Heimatpflege Viersen), Bürgermeister Christoph Hopp, Beatrix Wolters (1. Vorsitzende Verein für Heimatpflege Viersen) und Jutta Pitzen (Vorstand Verein für Heimatpflege Viersen).

Foto: Stadt Viersen

Bürgermeister Hopp sagte: „Wir sehen hier Spuren von Menschen, die unsere Stadt über Jahrhunderte kulturell, wirtschaftlich, und menschlich geprägt haben. Diese Präsentation trägt dazu bei, ihnen ihre Namen und ihren Platz in der Stadtgeschichte zurückzugeben.“

Der Bürgermeister, der auch Schirmherr der Veranstaltung war, erinnerte in seinem Grußwort an die gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung einer Stadtgesellschaft. Er erinnerte daran, dass Demokratie und Toleranz keine Selbstläufer seien, sondern jeden Tag aufs Neue durch Haltung und durch Zivilcourage von allen verteidigt werden müssten.

Christoph Hopp dankte Beatrix Wolters weiter für ihr Engagement. Sie hatte die Ausstellung auf der Grundlage ihres Buches „Spuren – eine Zeitreise durch die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde Viersens“ konzipiert und entwickelt. Die Präsentation ist noch bis Mitte Juli 2026 zu sehen. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: [email protected].