Den Auftakt macht die Ausstellung „Harmonie trifft Dissonanz“, die vom 5. bis 7. Juni im Mühlenturm zu sehen ist (Dorfstraße 1, Schwalmtal-Amern). Die Vernissage findet am Freitag, 5. Juni, um 19.30 Uhr statt. An den beiden Folgetagen ist die Ausstellung jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Veronika Wolters Arbeiten sind geprägt von einem sensiblen Gespür für Farbe und Struktur. Ihre Bildwelten entstehen aus harmonisch abgestimmten Farbflächen, die durch feine Abstufungen und sorgfältige Kompositionen eine harmonische Wirkung entfalten. Demgegenüber setzt Regina Smura-Neuhaus in ihren Werken stärker auf inhaltliche Tiefe und gesellschaftliche Bezüge. Ihre meist gegenständlichen Gemälde eröffnen auf den zweiten Blick eine vielschichtige Auseinandersetzung mit aktuellen Umbrüchen und existenziellen Themen. Mit Veronika Wolters und Regina Smura-Neuhaus begegnen sich zwei Künstlerinnen, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet: Beide waren über viele Jahre im Schuldienst als Kunstlehrerinnen tätig und arbeiteten zudem gemeinsam als Museumspädagoginnen im damaligen Jagd- und Naturkundemuseum in Brüggen.
Ab dem 19. Juni folgt mit „Licht- und Farbenspiele“ eine zweite Ausstellung, die drei künstlerische Handschriften vereint. Die Eröffnung findet am Freitag, 19. Juni, von 17 bis 21 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von Heike Kleffmann (Krefeld), Klaus Angeli (Mönchengladbach) und Anke Dahl (Niederkrüchten), die sich jeweils auf eigene Weise mit den Wechselwirkungen von Farbe, Licht und Wahrnehmung auseinandersetzen. Klaus Angeli, ursprünglich in der Werbe- und Industriefotografie tätig, hat in der abstrakten Malerei ein kraftvolles Ausdrucksfeld gefunden. Die freischaffende Künstlerin Heike Kleffmann arbeitet in einem offenen, prozesshaften Ansatz. Ihre Bilder entstehen aus lebhaften, abstrakten Farbkompositionen, in die sie in einem zweiten Schritt figurative Elemente integriert. Diese Verbindung von expressiver Abstraktion und realistischer Präzision erzeugt eine spannungsreiche Bildtiefe, die den Blick immer wieder neu fordert. Anke Dahl wiederum setzt auf die Unmittelbarkeit des Materials: Mit Temperafarben auf farbigem Lackpapier entwickelt sie eine kraftvolle, spontane Bildsprache.
Die Ausstellung ist an folgenden Tagen geöffnet: Samstag, 20.06.: 15 bis 19 Uhr, Sonntag, 21.06.: 11 bis 18 Uhr, Freitag, 26.06.: 17 bis 20 Uhr, Samstag, 27.06.: 15 bis 19 Uhr, Sonntag, 28.06.: 11 bis 18 Uhr. Eintritt frei.