Gute Laune und Aufbruchstimmung am Freitag am Hamburgring 4: Bei schönstem Sonnenschein war Spatenstich für den geplanten Gewerbepark MeinWerk 07. Zehn Gewerbeeinheiten zwischen 245 und 371 Quadratmetern für kleine und mittlere Unternehmen sollen hier entstehen – flexibel nutzbar für Produktion, Lager, Büro oder Showroom.
Wo jetzt nur planierte Erde und der Sandhaufen fürs Foto zu sehen sind, sollen auf 7 800 Quadratmetern in nachhaltiger Bauweise und umgeben von Grün bis Anfang 2027 Gewerbeflächen bezugsfertig entstehen, die von den Unternehmen als Teileigentum erworben werden.
Seit 2018 hat MeinWerk in Krefeld, Viersen und Willich insgesamt 65 Gewerbeeinheiten in Modulbauweise realisiert und verkauft. Kleine und mittlere Unternehmen suchten keine kurzfristigen Mietlösungen, sondern wirtschaftlich tragfähige Eigentumsmodelle mit klar kalkulierbaren Rahmenbedingungen, so MeinWerk-Geschäftsführer Norbert Bienen. „Sonst müssen Unternehmer, die 300 Quadratmeter brauchen, ein Grundstück mit 1 000 Quadratmetern kaufen. Hier nicht“. Für den Bau kämen Firmen aus Mönchengladbach und Umgebung zum Einsatz. Motto: „Vor Ort Lösungen schaffen“. Erste Käufer aus den Bereichen Heizung und Sanitär, Reise und Industriezulieferer haben bereits gekauft.
Architekt Norbert Jakobs betonte, wenn ein Käufer seine Fläche ganz anders haben wolle, könne man Module auch herausnehmen und ändern. Dem Thema Energie sei von Anfang an viel Aufmerksamkeit gewidmet worden, so MeinWerk-Geschäftsführerin Viola Albrecht, und man habe jedes Mal noch „eins draufgelegt“. Das führe zu extrem günstigen Betriebskosten und einem angenehmen Raumklima. „Wir versuchen jedes Mal, besser zu werden“, so Albrecht. Das Grün rund um das Gebäude zum Beispiel sei deshalb in Rheindahlen auch nicht mehr einfach nur Rasen, sondern eine bienenfreundliche Wiese mit Wildkräutern.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs lobte das MeinWerk-Konzept: „Es hat den Vorteil der Verbindung. Bei zehn Einheiten ist nicht jedes Unternehmen nur für sich“.
Der erste Abschnitt, quasi die Außenhaut, soll im Oktober/ November dieses Jahres fertig werden. Ende November soll mit dem Innenausbau begonnen werden. Anfang 2027 können die Unternehmen dann ihre neuen Gewerbeflächen beziehen. „Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Genau dafür entwickeln wir Immobilien: klar strukturiert, flexibel nutzbar und langfristig wertstabil“, erklärte die Geschäftsführung.
Der Standort am Hamburgring hat eine verkehrsgünstige Lage mit sehr guter Anbindung an die Autobahnen A61, A46 und A52. Kurze Wege für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten erhöhen die Effizienz und Standortattraktivität.