CBM-Festwochenende am 5. und 6. September Gedenkwochenende zu Ehren Christoffels

Rheydt · Am 4. September 1876, wurde Ernst Jakob Christoffel geboren. Der gebürtige Rheydter gründete die heutige Christoffel-Blindenmission (CBM) und setzte sich für blinde, behinderte und benachteiligte Menschen ein. Deshalb lädt die CBM gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt zu einem Gedenkwochenende am 5. und 6. September ein.

Vor 150 Jahren, am 4. September 1876, wurde Ernst Jakob Christoffel in Rheydt geboren. Er gründete später die Christoffel-Blindenmission.

Foto: CBM

Zum 150. Geburtstag von Ernst Jakob Christoffel kommt die CBM mit dem Erlebnismobil auf den Marktplatz vor der Evangelischen Kirche Rheydt. Am Samstag, 5. September, von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, 6. September, von 9.30 bis 12.30 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die weltweite Arbeit der CBM und können einen Eindruck davon gewinnen, welchen Herausforderungen blinde Menschen im Alltag begegnen. Mit Grauer-Star-Simulationsbrille und Blindenlangstock können sie einen Hindernisparcours durchlaufen und dabei selbst erfahren, welche Hürden blinde Menschen täglich meistern müssen.

Ebenfalls am 5. September findet der afrikanische Abend von 17 bis 18 Uhr im Ernst-Christoffel-Haus (Wilhelm-Strauß-Straße 34, Mönchengladbach) statt. Dr. Heiko Philippin berichtet mit Bildern und persönlichen Eindrücken von seiner Tätigkeit als Augenarzt für die CBM in Kenia und Tansania. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Chorale Africaine mit afrikanischen Rhythmen und Lebensfreude. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung für die Abendveranstaltung wird gebeten – per Mail an [email protected] oder unter 06251 131-131.

Höhepunkt des Wochenendes ist der öffentliche Festgottesdienst am Sonntag, 6. September, um 10.30 Uhr in der Evangelischen Kirche Rheydt. Er wird von Pfarrer i. R. Abbas Schah-Mohammedi gestaltet, einem der letzten Schüler Christoffels.

Mit dem Gedenkwochenende erinnert die CBM an einen Mann, dessen Einsatz für Menschen mit Behinderungen in armen Ländern bis heute wirkt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.

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