Double-Doodle „Keeland“ besucht Patienten in der Palliativstation Vier Pfoten für ein Lächeln

Mönchengladbach · Double-Doodle „Keeland“ ist erst vier Jahre alt und hat bereits eine Ausbildung zum Therapiebegleithund absolviert. Mit Frauchen Monique Fischer besucht er als Teil des „Mobilen Therapiebegleithunde-teams Achtsame Pfoten“ Patient*innen in der Palliativstation der Kliniken Maria Hilf.

Double Doodle Keeland holt sich ein Leckerli bei Patientin Ilona Penners ab.

Double Doodle Keeland holt sich ein Leckerli bei Patientin Ilona Penners ab.

Foto: Kliniken Maria Hilf

Wie jeden Mittwoch ist Monique Fischer mit Keeland in der Palliativstation der Kliniken Maria Hilf im Einsatz und besucht Patienten.

Auf dem Flur und in der Wartephase hechelt Keeland noch ein wenig aufgeregt. Doch kaum geht die Tür zum Wohnbereich der umfangreich auf die Bedürfnisse der Palliativpatient*innen zugeschnittenen Station auf, nimmt Keeland völlig ruhig und gelassen seinen Job auf. Er gesellt sich, fast ohne weiteres Kommando zur Patientin. Ein Lächeln macht sich in der Runde breit, besonders bei Ilona Penners, der Patientin. und ihrem Mann, als sie Keeland mit ein paar Leckerchen für seine unvoreingenommene Zugewandtheit belohnen darf.

„Was uns für unsere Patient*innen wichtig ist und was wir über die Besuche des Therapiehunds erreichen möchten: Bei der Begegnung mit dem Therapiehund geht sehr viel Positives in den Patienten vor“, weiß Christiane Munsch, ärztliche Leiterin der PalliativStation in den Kliniken Maria Hilf, zu berichten. „Für den Patienten selbst stehen geweckte Erinnerungen, zum Beispiel an eigene Haustiere und positive Erlebnisse, besonders mit Tieren, im Vordergrund und heben die Stimmung. Als Therapeuten einer Station, welche für die Patienten fast immer die letzte Station ihres Lebensweges bedeutet, freuen wir uns auch über die aktivierte Motorik und Sensorik auf Seiten der Patienten. Es gibt eine Körperwahrnehmung; das gibt den Patienten wieder ein Stück Leben zurück“, so Munsch weiter.

Das Lächeln als Reaktion auf Keeland beobachte sie aber auch beim Pflegepersonal und den Ärzt*innen der Station sowie auch bei den Angehörigen, die sich über den positiven Moment für ihren Patient freuen. „Manche Angehörigen legen Ihre Besuche sogar extra in die Zeit der Therapiestunden, um diese Momente mit ihren Patienten zu teilen“, erzählt Monique Fischer, bevor sie sich mit Keeland wieder von der Patientin verabschiedet. Drei weitere Besuche stehen noch an, um damit auch weiteres Lächeln in die Palliativstation zu tragen.

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