Im Chemielabor des Deutschen Textilmuseums in Linn ist in einem speziellen Schrank ein Pipettenfläschchen mit potenziell gefährlichem Inhalt gefunden worden.
Es enthielt Iodazid, ein explosiver Stoff, für dessen Entsorgung das Museum umgehend die Feuerwehr eingeschaltet hat. Außerdem kam ein Experte des Landeskriminalamts hinzu. Bis zu dessen Eintreffen verblieb der Stoff an seinem Fundort.
Für eine sichere Vernichtung wurde das Fläschchen im Außenbereich des Museums vom LKA in der Erde eingegraben und dann kontrolliert gesprengt. Die Gesundheit von Menschen war nicht in Gefahr.