Jetzt Fördermittel beantragen Erneuerbare Energien einfach nutzen

Nettetal · Mit dem zum 3. April aufgelegten Förderprogramm „Photovoltaik-Steckermodule“ erhalten die Bürger*innen Nettetals eine finanzielle Unterstützung für die Anschaffung von Photovoltaik-Steckermodulen.

 Timo Köppen (Leiter Fachbereich Klima, Nachhaltigkeit, Mobilität), Agnes Steinmetz und Bürgermeister Christian Küsters führen vor, wie leicht sich ein Modul installieren lässt.

Timo Köppen (Leiter Fachbereich Klima, Nachhaltigkeit, Mobilität), Agnes Steinmetz und Bürgermeister Christian Küsters führen vor, wie leicht sich ein Modul installieren lässt.

Foto: Stadt Nettetal

Die Stadt schafft einen Anreiz für Privatpersonen, die einen eigenen Beitrag zur Bewältigung der Klima- und Energiekrise leisten wollen. Ziel der Zuwendung ist es, den Einsatz und Ausbau von erneuerbaren Energien innerhalb des Gebiets der Stadt Nettetal zu unterstützen und damit einen lokalen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verringerung von Treibhausgasemissionen zu leisten. Insgesamt stehen 10.000 Euro im Haushalt zur Verfügung.

Für die Antragstellung benötigt man lediglich das Antragsformular, welches ab dem 3. April auf www.nettetal.de zu finden sein wird sowie einen Kostenvoranschlag. Als Kostenvoranschlag werden auch Angebote aus dem Internet, die mittels eines Screenshots dokumentiert werden, zugelassen. Die Anträge werden in der Reihenfolge der Eingänge bearbeitet. Ist der Fördertopf ausgeschöpft, wird das Programm geschlossen. Schnell sein lohnt sich somit.

Die Förderung ist allerdings an gewisse Bedingungen geknüpft: Die Wechselrichter, die den Strom der Solar-Module in Wechselstrom umwandeln und in das Stromnetz einspeisen, müssen eine Mindestleistung von 250 Watt haben. Zudem dürfen sie eine Maximalleistung von 600 Watt nicht übersteigen. Außerdem muss das Gerät beim zuständigen Netzbetreiber und im sogenannten Marktstammdatenregister angemeldet werden. Letzter Punkt: Eine Anschaffung darf erst erfolgen, wenn der Zuwendungsbescheid vorliegt.

Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass Mieter*innen ihre Vermieter*innen über die Anschaffung informieren sollten, bevor sie ein Stecker-Solargerät aufstellen. Besitzer*innen von Eigentumswohnungen benötigen zudem eine Erlaubnis der Eigentümergemeinschaft. Weiterhin ist zu beachten, dass eine doppelte Förderung durch Kombination mit anderen Förderprogrammen nicht erlaubt ist.

Alle Informationen zum Förderprogramm finden sich auf www.nettetal.de. Dort sind auch weiterführende Informationen und alle Antragsformulare sowie die Förderrichtlinie erhältlich. Unterlagen können auch bei Agnes Steinmetz unter 02153/ 898 -6203 oder per Mail an agnes.steinmetz@nettetal.de angefordert werden.

Wichtig zu wissen: Seit dem 1. Januar sind Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher mit einem Umsatzsteuersatz von 0 Prozent versehen. Diese 0 Prozent gelten auch für Stecker-Solargeräte.

Für alle, die sich zu dem Thema informieren möchten, findet am 19. April um 18 Uhr ein Online-Vortrag zum Thema Stecker-Solaranlagen statt. Dipl.-Ing. Michael Berger, Energieberater für die Verbraucherzentrale NRW, informiert über Kosten und Anforderungen und geht im Anschluss an den Vortrag auch auf individuelle Fragen ein. Unter https://meet.nettetal.de/tho-opj-4hw-zie kann man teilnehmen.