Hilfstransport Ein dritter Hilfstransport

Am kommenden Samstag startet ein dritter Hilfskonvoi mit Gütern in Richtung Polen/Ukraine. Vier Lkw machen sich um 8 Uhr in der Frühe auf den Weg.

 500 Euro konnte die Schiefbahner Werbegemeinschaft für die Hilfe der Menschen in der Ukraine spenden. Rainer Höppner (links) und Manuel Hesker (2. v. r.) konnten den Scheck an Oliver Scholz (2. v. l.) von Scholz Kühllogistik aus Schiefbahn überreichen. Thomas Schlagen (rechts) spendete weitere 200 Euro. Mit dem Geld werden nun wichtige Hygieneartikel von Oliver Scholz gekauft, die dann mit dem nächsten Hilfstransport an die ponisch-ukrainische Grenze gehen.

500 Euro konnte die Schiefbahner Werbegemeinschaft für die Hilfe der Menschen in der Ukraine spenden. Rainer Höppner (links) und Manuel Hesker (2. v. r.) konnten den Scheck an Oliver Scholz (2. v. l.) von Scholz Kühllogistik aus Schiefbahn überreichen. Thomas Schlagen (rechts) spendete weitere 200 Euro. Mit dem Geld werden nun wichtige Hygieneartikel von Oliver Scholz gekauft, die dann mit dem nächsten Hilfstransport an die ponisch-ukrainische Grenze gehen.

Foto: Kellys Grammatikou

Seit Wochen laufen die Vorbereitungen für den dritten Hilfstransport auf Hochtouren. Das Ziel der dritten Tour führt Michael Meyer von Meyer Logistics und Oliver Scholz von Scholz Kühllogistik aus Schiefbahn mit sechs weiteren Fahrern und diesmal vier 40-Tonner Lkw nach Dolhobyczow in Polen nahe der Grenze zur Ukraine. „Der Verein ‚Schnelle Nothilfe‘ aus Meerbusch hat vor Ort Helfer, welche die Güter besser koordinieren können. So kommt die Hilfe da an, wo sie benötigt wird“, bringt es Oliver Scholz auf den Punkt.

„Uns kommt diese dritte Tour sehr gelegen“, sagt Rainer Höppner von der Schiefbahner Werbegemeinschaft. Die hatte nämlich beim letzten Moonlightshopping Spendendosen für die Menschen in der Ukraine aufgestellt - und die Besucher hatten reichlich gespendet. „370 Euro sind so zusammengekommen“, sagt Höppner. Die Werbegemeinschaft hatte den Betrag dann auf 500 Euro aufgestockt. Und es kommt noch besser: Tommy Schlagenhauf von Tommys Tanzstudio aus Willich wollte die Aktion unterstützen und legte nochmals 200 Euro auf den Spendentopf. „Insgesamt sind es nun 700 Euro, die wir an Oliver Scholz überreichen können“, so ein zufriedener Rainer Höppner. „Das mag sich jetzt merkwürdig anhören - aber das Geld werden wir in Windeln investieren“, sagt Scholz. Der Grund dafür ist einfach erklärt. „Zum einen werden Hygieneartikel, wie eben auch Windeln, dringend gebraucht bei den Menschen in der Ukraine. Zum anderen ist es leichte Ware“, erklärt der Spediteur weiter. Und mit leicht meint er tatsächlich auch das Gewicht.

„Die Lkw sind gepackt mit Tonnen Lebensmitteln. Trotzdem sind die Lkw noch nicht voll - nach oben hin ist buchstäblich noch Luft für eben leichte Waren wie die Windeln.“

Gemeinsam mit vielen Sponsoren und der Koordination durch die Rumänienhilfe aus Vorst kann der dritte Hilfstransport aus Schiefbahn am Samstag starten. Das Ziel ist 1.500 Kilometer entfernt, eine Strecke. Die Spritkosten - das sind immerhin 1400 Euro pro Lkw - werden ebenfalls durch Sponsoren, der Firma Meyer logistics, Firma Böckels, KW Panzer und DVS aus Krefeld, übernommen. „Wir starten am Samstag um 8 Uhr in der Frühe und sind dann knapp 18 Stunden auf Achse. Am Samstag gegen Mittag werden die Lkw dann ausgeladen und gleich im Anschluss treten die Männer die Rückfahrt an. „Am Sonntagabend wollen wir wieder Zuhause sein“, sagt Oliver Scholz.