Thema S 28! Mehr Geld für Planungsleistungen

S28: „Erheblich erweitert“ worden ist im Dezember vom NRW-Verkehrsministerium die „Förderrichtlinie zur Verbesserung von Schieneninfrastrukturvorhaben“ – die Erweiterung ermöglicht nunmehr eine weitere, fast vollständige „Finanzierung von Planungsleistungen für die Leistungsphasen drei und vier nach HOAI“ (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure).

 So soll er aussehen, der Verlauf der S28 von Viersen über Willich nach Kaarst und Neuss.

So soll er aussehen, der Verlauf der S28 von Viersen über Willich nach Kaarst und Neuss.

Foto: Stadt Willich

Was sich in der Vorlage für die Ratssitzung der Stadt Willich diesen Donnerstagabend nicht unbedingt schnittig las, kann aber aus Sicht der beteiligten Kommunen erfreuliche finanzielle Auswirkung auf das Vorhaben haben, die Regiobahn S28 vom Bahnhof Kaarster See über Schiefbahn und Neersen zum Bahnhof Viersen auszubauen. Seitens der Regiobahn GmbH wird derzeit mit dem Fördergeber geklärt, „wie die Neuerungen zum Thema Eigenleistungen zu deuten sind und welche Sicherheiten/Zuwendungen dem Maßnahmenträger zugestanden werden.“ Hintergrund: Voraussetzung für eine Förderung ist die Sicherstellung des Eigenanteils, und derzeit ist angedacht, diesen benötigten Eigenanteil durch den Kreis Viersen sowie die Städte Viersen und Willich quasi vorzustrecken und später durch Trasseneinnahmen zurückfließen zu lassen – konkrete Zahlen werden derzeit eruiert. Zu diesem Vorgehen soll nun der Rat der Stadt befragt werden.

Bürgermeister Christian Pakusch sieht „gleich zwei gute Signale“ in der Nachricht zu den erweiterten Fördermöglichkeiten: „Ein deutliches Zeichen, dass das Land das Projekt ebenfalls konkret auch finanziell mit anschiebt – und dass es endlich konkret in Sachen Verlängerung S28 vorwärts geht.“