Festspiele Neersen Willichs Sommernachtstraum

Für das zweite Abendstück „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare bei den Festspielen Neersen laufen die Proben gerade auf Hochtouren. Die Regie hat Festspiele Intendant Jan Bodinus. Der Premiere-Abend ist bereits ausverkauft - aber es gibt noch Karten für andere Termine.

 Festspiele Neersen: Gute Stimmung bei dem Proben zu „Ein Sommernachtstraum“, das am 24. Juli Premiere feiern wird.

Festspiele Neersen: Gute Stimmung bei dem Proben zu „Ein Sommernachtstraum“, das am 24. Juli Premiere feiern wird.

Foto: Karina Schweizer

Das Team ist geimpft, genesen oder getestet - den Proben für das zweite Abendstück „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare steht also nichts im Wege. Im Gegenteil: Die Stimmung ist gut und das Team freut sich auf die Premiere am kommenden Samstag, 24. Juli, um 20.30 Uhr. Zwar ist die Veranstaltung bereits total ausverkauft, doch für weitere Termine gibt es noch zahlreiche Karten an der Theaterkasse. Die Regie für „Ein Sommernachtstraum“ bei den Festspielen führt Intendant Jan Bodinus wieder selbst.

Doch worum geht es eigentlich in William Shakespeare Stück? Wer es nicht weiß, „Ein Sommernachtstraum“ ist tatsächlich Shakespears große Komödie, quasi die creme de la creme der Theaterliteratur.

Der Feenkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen.

In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch einen Diener Puck - nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet - durch einen Zaubersaft das Gleichgewicht herstellen.

Um diese Zeit soll auch am Hofe von Athen die Hochzeit des Theseus mit Hippolyta gefeiert werden. Der Handwerker Zettel kommt mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspiel zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll.

Puck vertreibt die Handwerker. Oberon benützt aber den einfältigen Zettel, um seiner Gemahlin einen Streich zu spielen. Er lässt auf Titanias Augen von dem Liebeszaubersaft tröpfeln, und so hält die Feenkönigin den mit einem Eselskopf versehenen Zettel für einen Liebesgott.

Schließlich löst Oberons Lilienstab alle Verwicklungen und Zaubereien. Theseus‘ Hochzeit wird gefeiert, die Handwerker führen ihre groteske Tragikomödie von Pyramus und Thisbe auf. Demetrius erhält Helena, Hermia den Lysander und Oberon selbst feiert mit Titania seine Versöhnung.

Der „Sommernachtstraum“ passt wunderbar zu den Festspielen und in den Sommer. Wer noch keine Karten hat, sollte sich welche sichern.

Es gilt nochmals der Hinweis: Wer die Festspiele besuchen möchte, muss genesen sein, geimpft oder einen aktuellen Test vorweisen. Die AHA-Regeln sind einzuhalten. Karten gibt es an der Theaterkasse unter 02154 949630.