Seit 2021 steigen die Mitgliederzahlen im ASV Einigkeit Süchteln kontinuierlich an, auf aktuell 4.700 Mitglieder. „Aus Vertrauen erwächst Verantwortung“, beschreibt Wolfgang Güdden, Vorsitzender des ASV, die Situation, der sich der Verein in den vergangenen Jahren gestellt hat.
Das Nadelöhr im Süchtelner Fußball, der schon jetzt ca. 40 Teams, davon 32 Jugendteams, organisiert, ist seit jeher die Winterzeit. Dann stehen von vier Fußballplätzen nur noch die beiden Kunstrasenplätze zur Verfügung, denn die anderen Plätze sind dann weder bespielbar noch beleuchtet. „Aufgrund der Tatsache, dass heutzutage auch Trainer und Kinder erst am frühen Abend für ein Training zur Verfügung stehen, musste ein beleuchteter Platz für die Kleinsten her“, beschreibt ASV-Geschäftsführer Björn Siegers die Planungsgrundlage.
Eine Fläche war schnell gefunden. Nachdem intern zügig eine Lösung für die wegfallende Speerwurfanlage gefunden wurde und die Leichtathleten im Zuge der Neubaumaßnahmen auch eine neue Hammerwurfanlage erhalten werden, stand dem neuen Projekt nichts mehr im Wege.
Auf 39 x 27 Metern wurde ein mit Flutlicht ausgestattetes Multifunktionsspielfeld geplant, auf dem man neben Fußball auch Basketball, Handball und Walking-Fußball spielen kann. Dazu wurde ein Hockeyrasen gewählt, der die notwendigen Eigenschaften mitbringt.
Finanziert werden kann die Maßnahme aus Rücklagen, privaten Spenden sowie der Unterstützung der Sparkassenstiftung. Die Stadt Viersen beteiligt sich mit 100.000 Euro an dem Projekt.
„Wenn die Maßnahme, wie geplant durchgezogen werden kann, dann spielen im August die ersten Kinder auf diesem Spielfeld.“, wagt Harald Arndt vom ASV eine erste Prognose. „Das ist im wahrsten Sinne des Wortes der Hammer“, betont Bürgermeister Christoph Hopp, der beim Spatenstich das gemeinsame Engagement aller Beteiligten würdigte. „Es ist höchsterfreulich, dass der ASV Süchteln erneut eine so große Kraftanstrengung unternimmt und dieses Projekt umsetzt. Das neue Multifunktionskleinspielfeld und die Hammerwurfanlage sind ein starkes Signal für den Sport, für Kinder und Jugendliche sowie für das Ehrenamt in unserer Stadt.“