Rheinberg Hoffen auf Fördermittel

Rheinberg · Stadtverwaltung, Politik und Stadtsportverband Rheinberg ziehen bei der Sanierung der Sportanlage Xantener Straße an einem Strang.

Stadtverwaltung, Politik und Stadtsportverband Rheinberg ziehen bei der Sanierung der Sportanlage Xantener Straße an einem Strang.

Foto: Peter Meulmann

Stadtverwaltung, Politik und Stadtsportverband Rheinberg ziehen bei der Sanierung der Sportanlage Xantener Straße an einem Strang. Für die Erneuerungsarbeiten der Sportanlage Xantener Straße soll ein jetzt herausgebrachtes Förderprogramm des Bundes genutzt werden. Dazu mussten entsprechend der Förderrichtlinien Veränderungen der bisherigen Planung vorgenommen werden. Diese Änderungen hat der Rat in seiner letzten Sitzung beschlossen.

„Wir hoffen, dass wir mit diesem Vorzeigeprojekt Mittel aus der Bundesförderung bzw. Landesförderung bekommen“, unterstrich Bürgermeister Philipp Richter. Das Projekt beinhaltet die Sanierung der Wettkampfanlagen (Stadion). Diese Sanierung ist für das Sportabitur unverzichtbar. Außerdem soll ein Hockey-Kunstrasenplatz, auf dem auch Fußball gespielt werden kann, geschaffen werden.

„Der vom Stadtsportverband mit den Vereinen Concordia Rheinberg und TuS 08 Rheinberg ausgehandelte Kompromiss spart dem städtischen Haushalt einen Millionenbetrag“, betonte Frank Tatzel (1. Vorsitzender Stadtsportverband Rheinberg). Angepasst wurde die Sanierung des oberen Rasenplatzes, da Concordia Rheinberg auf einen reinen Kunstrasen für die Fußballnutzung verzichtet hat.

Des Weiteren ergaben sich Änderungen bei der Anzahl der erforderlichen Parkplätze, bei Baumpflanzungen, Hecken und dem geplanten Joggingpfad im Bereich der Xantener Straße.

„Es ist vorgesehen, einen Antrag für die Sportanlagen und einen separaten für das Umkleidegebäude zu stellen, weil der Umfang für eine gemeinsame Beantragung zu groß wäre. Die Kostenschätzung beträgt netto rd. 6,2 Millionen Euro“, erläuterte Stephan Pfeffer (1. Beigeordneter der Stadt Rheinberg).