Heiße Sommer stellen vor allem ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Menschen mit Behinderungen und Alleinlebende vor große gesundheitliche Herausforderungen.
Bürgermeister Christian Bommers hat angesichts der gerade begonnenen dritte Hitzewelle dieses Sommers die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, besonders auf potentiell gefährdete Menschen in der Nachbarschaft zu achten.
„Verstehen Sie es einfach als eine Art Hitzepatenschaft im Rahmen guter Nachbarschaftshilfe“, so Bommers. „Schon ein Anruf, ein kurzer Besuch oder die Nachfrage, ob ausreichend Getränke vorhanden sind, können viel bewirken.“ Kleine Hilfestellungen könnten ohne großen Aufwand unkompliziert geleistet werden: „Unterstützen Sie gerade ältere Nachbarn dabei, die Wohnung kühl zu halten, erinnern Sie ans regelmäßige Trinken und helfen Sie bei Bedarf mit kleinen Besorgungen, damit Betroffene die Mittagshitze meiden können.“ Ratsam sei es auch, bei Seniorinnen und Senioren auf Warnzeichen wie Schwindel, starke Erschöpfung oder Verwirrtheit zu achten. Hier sei es wichtig, im Notfall auch medizinische Hilfe hinzuzuholen.
„Schon wenige Minuten Aufmerksamkeit können an heißen Tagen einen großen Unterschied machen“, so Bommers. „Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass in unserer Stadt niemand mit der Hitze allein gelassen wird.“
Hilfreiche Tipps zu Vorsichtsmaßnahmen bei Hitze finden sich unter anderem auch auf der Internetseite der Stadt Meerbusch unter dem Stichwort „Hitzeknigge“.