Neben Ausstellungen zeitgenössischer Kunst wird es einen Atelierbetrieb geben, außerdem Lesungen, Konzerte und weitere kulturelle Veranstaltungen. Ergänzend ist ein Tagescafé vorgesehen. So soll die Kirche auch künftig ein Ort der Begegnung sein, der den Meerbuschern offensteht. Der Übergang wird zu Beginn des neuen Jahres stattfinden, eine erste Ausstellung ist zur „Art Düsseldorf“ im April geplant.
Für die Gemeinde heißt es Abschied nehmen von einer Kirche, die seit fast 60 Jahren ein fester Bestandteil des Gemeindelebens gewesen ist, ein Ort des Gebetes, der Begegnung und gemeinsamer Erinnerungen. Die Entwicklung der Zahl der Gemeindemitglieder und die daraus folgenden finanziellen Konsequenzen lassen jedoch für die Zukunft keinen Spielraum, unabhängig von der ab Januar geplanten Gemeindefusion mit dem linksrheinischen Düsseldorf und der Düsseldorfer Altstadt.
Neben der Trauer um die Kirche ist die Gemeinde froh, für das Gebäude eine sinnvolle kulturelle Nachnutzung gefunden zu haben, die ihm eine langfristige Perspektive eröffnet. So gibt es die Hoffnung, dass das Gebäude auch künftig ein lebendiger Teil Büderichs bleibt – wenn auch in neuer Rolle: als Ort für Kunst, Kultur, Begegnung und gemeinsames Erleben. Die Gottesdienste werden in Zukunft in der Niederdonker Kapelle und in der Pfarrkirche St. Mauritius gehalten.
Die Gemeinde war Ende 2025 mit einem Exposé an die Öffentlichkeit getreten, um Interessenten für die Kirche zu finden – ein Weg, der sich somit als zielführend erwiesen hat. Im Rahmen einer Gemeindeversammlung wurde das Konzept nun den Mitgliedern vorgestellt.