Im Verkauf und später als MINI Managerin überzeugt Kerstin Bucksteeg bereits seit mehr als zehn Jahren bei Auto Becker Klausmann. Nun verantwortet sie das gesamte Neuwagengeschäft bei Auto Becker Klausmann.
Zunächst herzlichen Glückwunsch zur neuen Position, Kerstin Bucksteeg. Warum wird man eigentlich Verkaufsleiterin im Autohaus?
Kerstin Bucksteeg: An diesem Beruf fasziniert mich vor allem die Vielseitigkeit. Kein Tag verläuft wie der andere – genau das macht die Arbeit so abwechslungsreich und spannend. Besonders schätze ich den direkten Kontakt mit Menschen: Man begleitet Kundinnen und Kunden bei wichtigen Entscheidungen und entwickelt gemeinsam mit dem Team neue Ideen und Strategien. Neben Vertrieb und Führung spielt für mich aber auch das Produkt selbst eine entscheidende Rolle. BMW und MINI begeistern mich seit vielen Jahren. Die Möglichkeit, täglich mit den neuesten Modellen zu arbeiten und diese Fahrfreude selbst zu erleben, macht die Aufgabe für mich zu etwas ganz Besonderem.
Aktuell wird wieder viel über Förderungen und steuerliche Vorteile rund um Elektroautos gesprochen. Was hat sich denn konkret geändert?
Kerstin Bucksteeg: Für viele Kunden ist Elektromobilität finanziell deutlich attraktiver geworden. Bei Privatkunden gibt es seit Anfang 2026 ein neues staatliches Förderprogramm für elektrifizierte Neufahrzeuge. Je nach Fahrzeugtyp, Einkommen und familiärer Situation sind Förderungen von bis zu 6.000 Euro möglich. Gleichzeitig profitieren Gewerbekunden weiterhin von steuerlichen Vorteilen bei elektrischen Dienstwagen.
Wer kann die Förderung für Privatkunden denn nutzen?
Kerstin Bucksteeg: Die Förderung richtet sich an Privatpersonen, die ab dem 1. Januar 2026 ein neues elektrifiziertes Fahrzeug zulassen – also ein vollelektrisches Modell, ein Plug-in-Hybridfahrzeug oder ein Fahrzeug mit Range Extender. Wichtig ist dabei unter anderem die Einkommensgrenze. Bei Haushalten ohne Kinder unter 18 Jahren darf das zu versteuernde Haushaltseinkommen grundsätzlich 80.000 Euro nicht überschreiten. Familien mit Kindern profitieren zusätzlich von höheren Grenzen und Kinderboni.
Viele Menschen empfinden Förderprogramme als kompliziert. Wie erleben Sie das im Alltag?
Kerstin Bucksteeg: Natürlich gibt es einige Voraussetzungen, die geprüft werden müssen. Aber genau dafür beraten wir unsere Kunden ausführlich. Oft stellen wir fest, dass Interessenten überrascht sind, wie gut die Förderung tatsächlich zu ihrer persönlichen Situation passt. Gerade Familien, Berufspendler oder auch ältere Kunden können spürbar profitieren.
Neben der Förderung wird häufig auch über die sogenannte 0,25-Prozent-Regelung gesprochen. Was bedeutet das genau?
Kerstin Bucksteeg: Das betrifft vor allem Dienstwagenfahrer. Wer einen vollelektrischen Firmenwagen auch privat nutzt, muss diesen geldwerten Vorteil versteuern. Bei Elektroautos wird dabei aktuell nur ein Viertel der üblichen Bemessungsgrundlage angesetzt – daher spricht man von der 0,25-Prozent-Regelung. Seit Mitte 2025 gilt diese Regelung sogar für Fahrzeuge mit einem Bruttolistenpreis von bis zu 100.000 Euro. Das macht elektrische Dienstwagen für viele Arbeitnehmer und Unternehmen besonders interessant.
Spüren Sie dadurch eine steigende Nachfrage?
Kerstin Bucksteeg: Ja, definitiv. Viele Kunden beschäftigen sich heute deutlich intensiver mit Elektromobilität als noch vor wenigen Jahren. Neben Umweltaspekten spielen mittlerweile vor allem wirtschaftliche Gründe eine wichtige Rolle. Förderungen, steuerliche Vorteile und geringere laufende Kosten machen den Einstieg für viele Menschen einfacher.
Auto Becker Hans Klausmann GmbH & Co. KG
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