Niederrheinisches Literaturhaus in Krefeld Ausstrahlen in die Region

Krefeld · Das Niederrheinische Literaturhaus in Krefeld strahlt stärker denn je in die ganze Region aus. Und bietet den Literaturfreunden eine Menge Veranstaltungen.

 Vor dem Niederrheinischen Literaturhaus an der Gutenbergstraße, dem ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers Otto Brües: der Leiter des Hauses Dr. Thomas Hoeps, Krefelds Kulturbeauftragte Dr. Gabriele König (r.) und Volontärin Marlene Jäger (Mitte). Foto: Stadt Krefeld, Dirk Jochmann

Vor dem Niederrheinischen Literaturhaus an der Gutenbergstraße, dem ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers Otto Brües: der Leiter des Hauses Dr. Thomas Hoeps, Krefelds Kulturbeauftragte Dr. Gabriele König (r.) und Volontärin Marlene Jäger (Mitte). Foto: Stadt Krefeld, Dirk Jochmann

Foto: Stadt Krefeld/Dirk Jochmann

„Wir wollen unseren Namen ernster nehmen“, sagt Dr. Thomas Hoeps, Leiter des „Niederrheinischen Literaturhauses“ an der Gutenbergstraße. Das ehemalige Wohnhaus des Krefelder Schriftstellers Otto Brues hat sich inzwischen zu einem Haltepunkt für die Literatur des gesamten niederrheinischen Raumes gemausert. Diese Entwicklung hat Thomas Hoeps vorangetrieben.

So wurde das Haus Gründungsmitglied des Netzwerkes „Literatur Rheinland“, das vom Düsseldorfer Literaturbüro NRW betreut wird. Im  Zuge dessen wurde eine Art Literaturkarte im Internet erstellt, in der rheinische  Schriftsteller verortet und vorgestellt werden.

Überdies gelang im Juli diesen Jahres die Aufnahme des Krefelder Hauses in den Literaturrat NRW. Darin wird Lobbyarbeit für die regionale Literatur geleistet.

Intensiv bemühte sich Hoeps um eine Förderung des NRW-Kulturministeriums. Dies gelang. Das Ministerium finanziert nun zu 80 Prozent das drei mal jährliche Treffen von Schriftstellern und Übersetzern in Krefeld, zudem Projekte von Schriftstellern zusammen mit anderen Künstlern sowie eine Lesereise des niederrheinischen Literaturpreisträgers durch Städte der Region. „Dadurch wird unser Niederrheinischer Literaturpreis stärker wahrgenommen“, unterstreicht Hoeps.

Sogar eine Kooperation des Krefelder Hauses mit dem Zentrum für Rheinlandforschung an der Universität Düsseldorf ist gelungen.

Und am 6. November überreicht Oberbürgermeister Frank Meyer in der Mediothek den Niederrheinischen Literaturpreis an Christoph Peters, der in seinem „Dorfroman“ den Aufruhr gegen das Atomkraftwerk Kalkar in den 70er Jahren thematisiert. Beginn: 17 Uhr.

Alle weiteren Veranstaltungen und Infos auf der Homepage www.nlh-krefeld.de