Die Aktion richtet sich an Menschen, die sich gerne für ihren Ort einsetzen möchten, ohne direkt ein Amt zu übernehmen oder sich langfristig zu verpflichten. Statt großer Projekte stehen kleine, überschaubare Aktionen im Mittelpunkt: eine Stunde gemeinsames Anpacken, ein klarer Zweck und möglichst direkt ein sichtbares Ergebnis. „Wir merken immer wieder, dass viele Menschen grundsätzlich bereit sind, sich einzubringen. Die Hürde darf nur nicht zu hoch sein“, so Christian Breitgoff, der die Kommunikation des VVV Hinsbeck betreut. „Mit 60 Minuten für Hinsbeck‘ wollen wir zeigen: Engagement kann auch klein anfangen. Man muss nicht sofort Vereinsmitglied werden oder dauerhaft Verantwortung übernehmen. Wer eine Stunde Zeit hat und Lust hat, mitzumachen, ist willkommen.“
Bei der ersten Aktion wurde das Outdoor-Schachfeld im Friedenspark gereinigt und wieder spielbereit gemacht. Trotz schlechtem Wetter kamen acht Helfer zusammen, die reinigten. Unterstützt wurde die Aktion vom Parkstübchen und der Freiwilligen Feuerwehr Nettetal, Löschzug Hinsbeck, der technisch mithalf. „Wir probieren das bewusst, Schritt für Schritt, aus“, sagt Ralf Hendrix, Vorsitzender des VVV Hinsbeck. „Wenn Menschen eine Idee haben oder bei der nächsten Aktion mit anpacken möchten, freuen wir uns über jede Rückmeldung und Anregung.“
Für den VVV war der Auftakt im Friedenspark ein gelungener Testlauf. Das Schachfeld ist nun wieder deutlich sichtbarer, die großen Figuren wurden gereinigt und aus ihrem „Dornröschenschlaf“ geholt.
Das Format „60 Minuten für Hinsbeck“ soll fortgesetzt werden. Hierfür sucht der VVV weitere kleine Aufgaben im Ort, die sich mit überschaubarem Aufwand umsetzen lassen – etwa Orte, die gereinigt, gepflegt, freigeschnitten oder wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden könnten. Ideen aus der Bürgerschaft sind ausdrücklich erwünscht.