Schutzorte im Kreis Viersen Grundschüler lernen Schutzorte kennen

Niederkrüchten · Die Mitarbeiterinnen der Schulsozialarbeit an der Grundschule am Lütterbach in Niederkrüchten und der Gemeinschaftsgrundschule Elmpt bringen den Schülern die Schutzorte in Niederkrüchten mit einer Aktion näher.

Foto: Gemeinde Niederkrüchten

Angegliedert an das Netzwerk Gesunde Kommune Kreis Viersen richtet das Projekt „gemeinsam SICHER“ im gesamten Kreisgebiet sogenannte Schutzorte ein. Ziel der mittlerweile rund 180 Schutzorte im Kreis Viersen ist es, Kindern und Jugendlichen in ihrer unmittelbaren Lebensumgebung die Möglichkeit zu bieten, in Notsituationen schnell und niedrigschwellig Hilfe durch Erwachsene zu erhalten.

Die Mitarbeiterinnen der Schulsozialarbeit an der Grundschule am Lütterbach in Niederkrüchten und der Gemeinschaftsgrundschule Elmpt wollen den Schülern die Schutzorte nun mit einer Aktion näherbringen. „Mit der Freiheit, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung zum Beispiel durch den alleine zurückgelegten Weg zur Schule oder zum Treffen auf dem nächsten Spielplatz erlangen, gehen auch Herausforderungen einher. Der öffentliche Raum kann Situationen mit sich bringen, die Kinder und Jugendliche verunsichern – sei es, sie haben sich verlaufen, sind von einer beängstigenden Situation überfordert, werden geärgert oder belästigt, oder haben schlicht den Bus verpasst“, erläutern Sabrina Vieten und Liz Flor, zuständig für die Schulsozialarbeit in Niederkrüchten und Elmpt.

In diesen Tagen gehen die Schüler, ausgestattet mit Stempelzetteln, auf Erkundungstour. Die Aufgabe: Alle Schutzorte im Umfeld der eigenen Schule finden und sich dort einen Stempel abholen. Insgesamt 17 Schutzorte gibt es in der Gemeinde. Dazu zählen beispielsweise Kitas, Banken oder Apotheken. Nachmittags sind die Kinder nun unterwegs – die Schüler der Niederkrüchtener Grundschule vom 22. Juni bis zum 3. Juli, die Kinder der Grundschule in Elmpt nach den Sommerferien. So lernen sie die Schutzorte in ihrem eigenen Umfeld kennen, um zu wissen, wo sie in Notsituationen Hilfe bekommen. Die Eltern und Erziehungsberechtigten der Kinder wurden bereits vorab durch die Schulsozialarbeit über die Aktion informiert und gebeten, die Kinder hierbei zu unterstützen und zu motivieren.