Den Gesamtsieg sicherte sich nach 41 absolvierten Runden das Mercedes-AMG Team RAVENOL #80 in der Besetzung Luca Stolz und Ralf Aron vor der Mannschaft von Schubert Motorsport #77 mit Jens Klingmann, Ugo de Wilde und Tim Tramnitz und dem Team 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON #48 mit Patrick Assenheimer, Tobias Müller und Dylan Pereira.
Die Grüne Hölle begrüßte 132 Starter am Samstag, darunter 24 GT3-Fahrzeuge, von denen Max Kruse Racing gleich drei ins Rennen schickte. Die Audi R8 LMS GT3 Evo II des Duisburger Rennteams präsentierten sich alle in der alternativen Kraftstoffklasse AT 1 und zeigten beeindruckende Rundenzeiten. Mit der Startnummer 11, die von Christoph Lenz, Christian Kohlhaas und Team-Debütant Finn Zulauf pilotiert wurde, sicherte sich das Trio nach sechs Stunden den Klassensieg und zudem eine Gesamtplatzierung auf Rang 15. Die Zweitplatzierten in der Klasse (#19), das niederländische Duo Tom Coronel und Jan Jaap van Roon, schlossen das Rennen auf dem 19. Gesamtplatz ab. Der dritte GT3-Bolide war ebenfalls mit einer guten Pace im Rennen vertreten, hatte jedoch bereits am Freitag mit Elektronikproblemen zu kämpfen, wie Benny Leuchter berichtete. „In Vorbereitung auf den Renntag hatten wir gedacht, das Problem gefunden zu haben, jedoch blieb dieses auch während des Rennens bestehen, sodass wir trotz zwischenzeitlichem fünften Gesamtrang nach etwas mehr als fünf Stunden das Fahrzeug vorzeitig abstellen mussten. Wir sind uns sicher, dass wir unter optimalen Bedingungen und ohne eine Berührung auf der Grand-Prix-Strecke mit einem anderen Fahrzeug sicherlich mit einem starken Ergebnis hätten abschließen können.“
Simon van Roon platzierte zusammen mit Rudy van Buren den Porsche Cayman GT4 (#990) innerhalb der Cup 3 Klasse auf Platz zehn von insgesamt 21 Startern. Eine stolze Leistung erbrachten auch die drei Nordschleifen-Debütanten des VW Polo Cups: Die Brüder Franco und Carlos Fahrbach als auch Luca Wieninger sammelten ihre ersten Erfahrungen im Permit-B-Fahrzeug (VW Golf VII GTI TCR) mit der Startnummer 819. Ihr Debüt krönten die drei am Ende mit einem Klassensieg in der SP3T. Benny Leuchter, der auch als Coach für die VW Polo Cup-Piloten fungiert, war ebenfalls sehr stolz auf die drei Junioren.
Nun geht der Blick Richtung September – am 12/13.09.2026 lädt die Eifel zum Doubleheader ein. Entsprechend werden am Samstag und Sonntag jeweils vier Rennstunden bestritten, bevor es dann für den VW Polo Cup zwei Wochen darauf zum Lausitzring geht (26-27.09.2026).