Das Team Verkehrssicherheitsberatung der Polizei rät: Ein paar Radtouren mit den Kindern planen

Kreis Viersen · In dieser Woche erhielten Eltern Briefe von der Polizei, genauer vom Team Verkehrssicherheitsberatung. Darin bittet die Polizei, dass Eltern mit ihren Kindern in den Sommerferien das Fahrradfahren üben.

Ist um die Sicherheit von Kindern auf Fahrrädern im Straßenverkehr bemüht: Polizeihauptkommissarin Daniela Michiels.

Foto: Kellys Grammatikou

„Am besten geht das mit einer schönen Radtour“, sagt Polizeihauptkommissarin Daniela Michiels im Pressegespräch. Denn gerade während so einer Tour seien Kinder zum einen begleitet von ihren Eltern und Geschwistern, müssten aber gleichzeitig nicht nur die Regeln des Verkehrs beachten, sondern sich auch noch auf unterschiedlichen Wegstrecken zurechtfinden. „Asphalt, Schotter, Waldweg - und dann noch den Verkehr beobachten, das ist für Kinder nicht unbedingt einfach“, so die Polizeihauptkommissarin weiter.

Leider haben die physischen und kognitiven Fähigkeiten bei Kindern abgenommen „...was dazu führt, dass immer weniger Kinder fahrradfahren können oder sehr unsicher sind.“ Es mangele an wichtigen Grundlagen wie Bremsen ohne umzufallen, das einhändige Fahren, der Schulterblick, ohne dabei in den Gegenverkehr zu fahren, das Kurvenfahren und das Halten des Gleichgewichts. „Oft fehlt es auch an der Raumorientierung im Straßenverkehr“, weiß die Hauptkommissarin. Hier seien vor allem die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern das Fahren mit dem Rad beizubringen. Dabei gäbe es ein paar wichtige Dinge zu beachten: die richtige Größe des Rades (das Kind sollte, wenn es auf dem Rad sitzt, mindestens mit den Zehenspitzen den Boden berühren), das Rad muss verkehrssicher sein (Bremsen, Beleuchtung, Reflektoren an Rad und Speichen) und ein Fahrradhelm muss sein. „Kindern lernen von den Eltern, seien sie auch hier ein Vorbild“, so die Hauptkommissarin.