Realschule ist jetzt „Check in Schule“!

Osterath · 4600 Schülerinnen und Schüler nutzten in diesem Sommer die Gelegenheit, bei der „Check in Berufswelt“ in Unternehmen aus der Region zu schauen. Und die Osterather Realschule wurde direkt einmal geadelt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Marlies Diete und Meike Wienand-Globitza von der Realschule Osterath sowie Jürgen Steinmetz von der IHK freuten sich bei der Auszeichnung.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Marlies Diete und Meike Wienand-Globitza von der Realschule Osterath sowie Jürgen Steinmetz von der IHK freuten sich bei der Auszeichnung.

Foto: sb

Bereits zum siebten Mal öffneten Betriebe im Kreisgebiet ihre Türen, um Schülern einen Einblick in die Berufswelt zu geben. Anfang Juni nutzten mehr als 4600 Schülerinnen und Schüler diese Gelegenheit, das waren 200 mehr als im Vorjahr.

Die Veranstalter zogen nun eine Bilanz und zeichneten elf Schulen im Rhein Kreis Neuss aus, die sich nun „Check In Schule“ nennen dürfen.

Schirmherr Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK:“ Auch in diesem Jahr war Check in wieder ein großer Erfolg!“ Dies sei den 230 Kooperationspartnern zu verdanken, die „eine breite Basis“ bilden.

Die Schüler und Schülerinnen nutzten die Gelegenheit, um in die Betriebe zu gehen und sich Informationen aus erster Hand zu holen. In Gesprächen mit Mitarbeitern, Ausbildern und aktuellen Auszubildenden wurden schnell Hemmungen abgebaut und Kontakte geknüpft.

Steinmetz betonte die veränderte Rollenverteilung: „Jugendliche sind heute zunehmend ein kostbares Gut auf dem Arbeitsmarkt. Dies erhöht ihre Chancen erheblich.“

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke unterstrich diese Aussage: „Jeder kann heute quasi seinen Traumberuf erlernen.“ Er riet dazu, dass die zukünftigen Schulabgänger bewusst mit ihrer Zeit umgehen sollten und die großen Chancen des dualen Ausbildungssystem in ihre Berufsplanung einbeziehen sollten. „Eine betriebliche Ausbildung schafft ein solides Fundament für das zukünftige leben. Ein Beruf soll immer zufrieden machen.“

Klaus Koralewski von der Kreishandwerkerschaft nannte „Check In“ einen wichtigen Baustein der Berufsorientierung. Im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum der Kammer könnten sich die Schüler auch über Berufe, die oft nur in kleinen Betrieben ausgebildet werden, informieren.

Petra Pigerl-Radtke von der IHK fasste der Erfolg von „CheckIn“ treffend zusammen „“Check In ist einfach klasse! Es ist live, echt und in Farbe. Schule bekommen hier eine gute Unterstützung, die zum Anfassen ist!“

Die teilnehmenden Schulen konnten diesem Statement nur beipflichten. Aus Meerbusch nahm die Osterrather Realschule mit ihren 8. Klassen teil – und dies zum zweiten Mal.

Lehrerin Meike Wienand-Glombitza: „Check In ist an unserer Schule ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung.“

Im nächsten Jahr findet Check In vom 26. bis 29. Juni statt und die Osterather Realschule wird dann auf jeden Fall wieder ihre Schüler ermutigen, sich die Betriebe und Berufe aus der Nähe zu betrachten.

Für ihr Engagement für die Initiative „Check In“ erhielt die Meerbuscher Realschule das Berufsorientierungssiegel und darf sich nun „Check in Schule“ nennen.

(Report Anzeigenblatt)