Krebsberatung Niederrhein Kleiner Beitrag, große Hilfe

Niederrhein · Die Krebsberatung Niederrhein wirbt um neue Mitglieder. Bürgermeister Christoph Fleischhauer geht mit gutem Beispiel voran.

Bürgermeister Christoph Fleischhauer mit Psychoonkologin Kerstin Zimmer-Derks bei der Unterzeichnung des Mitgliedsformulars der Krebsberatung Niederrhein.

Bürgermeister Christoph Fleischhauer mit Psychoonkologin Kerstin Zimmer-Derks bei der Unterzeichnung des Mitgliedsformulars der Krebsberatung Niederrhein.

Foto: KBM

Inzidenzen: Seit über zwei Jahren weiß fast jede:r, was damit gemeint ist - die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb eines bestimmten Gebietes. Viele verbinden mit dem Begriff unweigerlich die Covid-Pandemie. Es gibt aber auch Inzidenzen, die sich auf andere Krankheiten beziehen, die während der Pandemie in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund getreten sind. Dazu zählen etwa Krebserkrankungen. Laut dem deutschen Krebsregister lag die Inzidenz, also die Zahl der im Jahr 2018 an Krebs erkrankten Menschen in Deutschland, bei rund 498.000. Fachleute schätzen den Wert für dieses Jahr auf rund 510.000 Neuerkrankungen. Immer mehr Menschen benötigen eine passgenaue Therapie und Beratung.

Die Krebsberatung Niederrhein ist eine Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige, die auf ein breites Netzwerk aus Ärzt:innen, Kliniken, Therapeut:innen und Selbsthilfegruppen zugreifen kann und vermittelt. In der Krebsberatung mit Sitz im Eurotec beraten erfahrene Psychoonkologinnen bei Fragen rund um das Thema Krebs. Wie gehe ich mit der Diagnose Krebs um? Wie bewältige ich den Krankheitsverlauf und weitere Probleme, die mit der Erkrankung zusammenhängen? Oft geht es in der Beratung aber auch um berufliche und finanzielle Fragen, solche zur medizinischen Rehabilitation und Antragsstellungen etwa für einen Schwerbehindertenausweis. Bei all diesen Fragen hilft die Krebsberatung Niederrhein - kostenlos und unabhängig.

Damit ihre Arbeit gesichert ist, ist die Krebsberatung unter anderem auf Spenden und Mitgliedsbeiträgen angewiesen. Daher freuen sich die Kooperationspartner (Stiftung Bethanien Moers, St. Josef Krankenhaus und „Die Pflege“ GmbH) mit Bürgermeister Christoph Fleischhauer einen neuen Unterstützer gefunden zu haben. Im Beisein von Psychoonkologin Kerstin Zimmer-Derks unterzeichnete das Stadtoberhaupt dieser Tage das Mitgliedsformular. „Man hat mit einer solchen Erkrankung schon Sorgen genug. Die Krebsberatung ist da, um einige dieser Sorgen abzunehmen“, sagte Fleischhauer, der mit seiner eigenen Mitgliedschaft auch andere überzeugen möchte, die Krebsberatung zu unterstützen.

Der Mitgliedsbeitrag der Krebsberatung Niederrhein liegt bei 30 Euro im Jahr für Einzelpersonen und 100 Euro für Unternehmen.

Krebsberatung Niederrhein e. V.
Eurotec-Ring 40, 47445 Moers
Tel.: 02841 / 656 20 50
kontakt@krebsberatung-niederrhein.de
www.krebsberatung-niederrhein.de