Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe. Besondere Problematik: Da der Zünder beim damaligen Aufprall zerschellte, muss der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf die Bombe kontrolliert sprengen. Hierfür ist eine Evakuierung in einem Radius von 800 Metern um die Fundstelle notwendig. Betroffen sind u. a. das Krankenhaus mit etwa 450 Patienten, das Seniorenstift Bethanien mit rund 200 Bewohnern sowie insgesamt 2.600 Anwohner. Alle Personen müssen heute (Mittwoch, 27. Mai) bis 18 Uhr die Häuser, Wohnungen und Einrichtungen verlassen haben. Die genaue Dauer kann noch nicht abgesehen werden. Um spätestens 24 Uhr soll die kontrollierte Sprengung aber voraussichtlich beendet sein. Die Feuerwehr ist für die Transporte bereits ab 13 Uhr im Großeinsatz. Das Bethanien ist seit Dienstagabend informiert. Mitarbeiter der Stadtverwaltung benachrichtigen aktuell die Anwohner. Bei Bedarf können sie sich in der Sporthalle des Gymnasiums Adolfinum, Wilhelm-Schroeder-Straße 4, aufhalten. Alle Straßen im Radius werden ab 18 Uhr gesperrt. Hilfsbedürftige, die beim Verlassen ihrer Wohnung Unterstützung benötigen, können sich beim Ordnungsamt unter der Telefonnummer 02841 201600 melden. Wer zur A42, nach Rheinberg oder in die Moerser Innenstadt möchte, sollte den Bereich weiträumig umfahren.
Bombenblindgänger Krankenhaus und Seniorenstift müssen evakuiert werden
Moers · Bei Arbeiten für ein neues Wohnquartier an der Straße Am Fünderich in Moers ist ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.
27.05.2026
, 11:25 Uhr