Am Schloss Wickrath und am Stadtwaldweiher wurden Wasserpflanzen zurückgeschnitten sowie Äste und Baumstämme aus dem Wasser geborgen. Ziel der Maßnahmen ist es, die ökologische Funktionsfähigkeit der Gewässer langfristig zu sichern und die empfindlichen Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu verbessern.
Rund um Schloss Wickrath hatten sich zum Beispiel in den vergangenen Monaten verschiedene Wasserpflanzen sowie größere Seerosenbestände stark ausgebreitet. Der Rückschnitt ist erforderlich, um die Zuflüsse freizuhalten und die Regulierung des Wasserstandes zu gewährleisten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Äste und Stämme entfernt, die infolge von Stürmen ins Wasser gefallen sind. Da viele Bereiche vom Ufer aus nicht zugänglich sind, kam ein Boot für die Arbeiten zum Einsatz.
Wasserpflanzen gehören zu einem gesunden Gewässer. Breiten sie sich jedoch zu stark aus, gelangt weniger Licht und Sauerstoff ins Wasser. Laub und abgestorbene Pflanzen können die Wasserqualität beeinträchtigen und das Wachstum von Algen fördern. Durch die Pflegearbeiten werden diese Belastungen reduziert. Davon profitieren Fische, Amphibien, Wasserinsekten und viele weitere Arten.
„Unsere Parkgewässer sind wertvolle Lebensräume und wichtige Bestandteile des städtischen Grüns. Mit den Pflegearbeiten sorgen wir dafür, dass die Gewässer ökologisch im Gleichgewicht sind und ihre vielfältigen Funktionen für Natur, Klima und Erholung erfüllen können“, betont Tim Giebels, verantwortlich für die Gewässerunterhaltung bei mags.
mags setzt die Pflegearbeiten im Herbst fort. Dann kommt ein Spezialboot mit angebautem Laubrechen zum Einsatz. Das Gerät nimmt Laub und weitere organische Ablagerungen von der Gewässersohle auf und transportiert sie über ein Fördersystem auf das Boot. So können auch schwer zugängliche Bereiche effektiv gepflegt und die Wasserqualität nachhaltig verbessert werden.