Besucht wurde zunächst das Haus der Geschichte in Bonn. Das Museum widmet sich der deutschen Zeitgeschichte ab 1945 bis in die Gegenwart – mit Exponaten auf mehreren Etagen. Der Ansatz des Museums, Geschichte aus der Perspektive der Menschen zu erzählen, fand in der Besuchergruppe großen Anklang. Allen Teilnehmern wurde klar, dass Geschichte nichts Abgeschlossenes ist, sie prägt vielmehr unseren Alltag und wird von jeder Generation neu mitgeschrieben. So konnte man die Zeit seit 1945 aus neuen Perspektiven entdecken – interaktiv, alltagsnah und mit Blick auf persönliche Lebensgeschichten.
In vier klar strukturierten Zeiträumen sowie im abschließenden Bereich „Heute“, der sich aktuellen Themen widmet, spannt die Ausstellung den Bogen von der Nachkriegszeit über Teilung und Wiedervereinigung bis in die Gegenwart. Rund 3 850 Objekte, mediale Angebote und partizipative Stationen zeigen, wie historische Ereignisse, politische Entscheidungen und individuelle Lebenswege miteinander verwoben sind und bis heute wirken.
Nach dem Museumsbesuch in Bonn ging es nach Remagen zur dortigen Straußenfarm, dem Gemarkenhof. Der Hof beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Zucht der Strauße. Auf der Farm waren über 500 Tiere zu sehen. Gemütlich leben die Strauße auf der Weide, ohne sich dabei durch die Besucher gestört zu fühlen. Während des Besuches erhielt die Lanker Gruppe im Rahmen einer Führung unterhaltsame Einblicke in das Leben der Strauße verschiedener Altersstufen. Im Restaurant standen Kaffee und Kuchen bereit und es wurde auch Straußenfleisch angeboten.
Die Stimmung war während der gesamten Kulturfahrt einmal mehr sehr positiv. Viele Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der besonderen Qualität der Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn und auch von der Führung auf der Straußenfarm.