Für die 43-jährige Meerbuscherin Messing ist die Aufstellung der Startschuss für einen laut eigenen Aussagen intensiven und bürgernahen Wahlkampf. Als Kandidatin für den stark vom Strukturwandel und Infrastrukturfragen geprägten Wahlkreis 47 will sie die Sorgen der Menschen vor Ort direkt nach Düsseldorf tragen. „Marode Schulen, überlastete Kitas, fehlender bezahlbarer Wohnraum und eine Infrastruktur, die zu wünschen übrig lässt, das ist NRW“, erklärte Messing am Rande des Parteitags. „Als berufstätige Mutter kenne ich die Mehrfachbelastungen von Familien aus dem eigenen Alltag ganz genau. Ich bekomme noch dazu als Kommunalpolitikerin mit, wo uns das Geld aus Düsseldorf vor Ort fehlt. Ich will mich deshalb für die Menschen aus meinem Wahlkreis in Düsseldorf mit ganzer Kraft einsetzen und NRW wieder gerechter machen. Jochen Ott trifft den richtigen Ton: kämpferisch, nah am Alltag der Menschen und mit klarem Blick für das Wesentliche.“
Mit dem Bildungsexperten Jochen Ott setzt die NRW SPD auf einen erfahrenen Landespolitiker, der als klarer Kontrast zum amtierenden Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) positioniert werden soll. Der Kölner Ott stellte in seiner Rede die Themen soziale Gerechtigkeit, starke Kommunen und eine radikale Bildungsreform in den Mittelpunkt.
Diese Schwerpunkte ergänzen sich perfekt mit Messings eigenem Profil, findet die Meerbuscher Kandidatin. Als stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD-Frauen (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) und Diplom-Finanzwirtin bringe sie bundespolitische Vernetzung und harte finanzpolitische Expertise mit nach Düsseldorf. „Gerechte Politik fängt bei der soliden Finanzierung unserer Kommunen an und hört bei der echten Gleichstellung von Frauen im Beruf und Alltag noch lange nicht auf“, betont Chantal Messing. „Wir brauchen in Düsseldorf Abgeordnete, die nicht nur nah am Menschen sind, sondern auch vorausschauend denken und eine klare Vision für die soziale Infrastruktur haben.“
Trotz der aktuellen, herausfordernden Umfragewerte und dem Listenplatz 94 von 128 zeigt sich die Kandidatin Messing kämpferisch und optimistisch: „Umfragen sind keine Wahlergebnisse. Die Menschen aus meinem Wahlkreis müssen sich bis zum April nächsten Jahres eine einfache Frage beantworten: Ist ihr Leben unter Hendrik Wüst im Ergebnis nun besser oder schlechter geworden? Die Realität in unseren Schulen, Kitas und auf unseren Straßen spricht eine deutliche Sprache. Jochen Ott und ich stehen für Klartext, Tatkraft und echte Nähe zu den Menschen. Zusammen werden wir in den kommenden zehn Monaten um jede Stimme kämpfen, weil‘s uns um die Menschen geht!“
In der kommenden Zeit wird Chantal Messing in Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich und Jüchen mit zahlreichen Aktionen, Infoständen und Dialogformaten vor Ort starten, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. „Zuhören und Anpacken“ – das sei Messings Motto. Auch auf den sozialen Netzwerken, auf Facebook, Instagram und Tiktok, wird Messing online unterwegs sein und zu virtuellen Kamingesprächen bitten. Am Donnerstag, 9. Juli, lädt Messing zudem zusammen mit der Co-Landesvorsitzenden der NRWSPD Sarah Philipp zum offenen Kennenlernen ins Café „La Pähd“, Fronhofstraße 12 in Lank-Latum, ein. Beginn der Veranstaltung mit Live-Musik von Clara Krum ist um 19 Uhr.