In der Nähe des Königshüttesees Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft

Kempen · In Kempen gab es heute auf einem Feld in der Nähe des Könighüttesees einen Kampfmittelfund.

Kampfmittelfund in Kempen
Foto: Polizei / Jochen Tack

Bei privaten Sondierungen auf einem Feld südlich des Königshüttesees, zwischen Hülser Straße und Kempener Außenring wurde heute ein rund 15 kg schwerer Blindgänger gefunden. Das Ordnungsamt der Stadt Kempen informierte nach einer ersten Sichtung den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und sicherte bis zu dessen Eintreffen die Fundstelle ab.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte nach seinem Eintreffen relativ schnell Entwarnung geben. Anders als vermutet handelte es sich bei dem Fundstück nicht um eine Phosphorbombe, sondern um eine englische Brandbombe des Typs INC 30 LBS. „Diese war bereits aufgeplatzt, hatte keinen Inhalt mehr und war entsprechend ungefährlich“, teilt die Stadt Kempen mit. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe den Blindgänger problemlos bergen und abtransportieren können. Er werde nun in ein Zwischenlager gebracht, bevor er in Hünxe vernichtet wird.

„Aufgrund der Lage mitten auf einem Feld waren keine Evakuierungsmaßnahmen oder Sperrungen notwendig“, teilt die Pressesprecherin der Stadt Kempen, Johanna Muschalik-Jaskolka mit.